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Remis als Risiko im Abstiegskampf

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Fußball-Bundesliga: 29. Spieltag - Remis als Risiko im Abstiegskampf

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Der Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga spitzt sich zu: Mindestens sieben Mannschaften sind noch in Gefahr.

Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt mit Mund-Nase-Schutz im Stadion
Die Formkurve von Florian Kohfeldts Mannschaft zeigte zuletzt nach oben. Doch weitere Remis werden Werder wohl nicht retten.
Quelle: reuters

Die Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga scheint nach dem Sieg des FC Bayern bei Borussia Dortmund entschieden, der Kampf um den Klassenerhalt hingegen spitzt sich zu: Mindestens sieben Mannschaften sind noch in Gefahr - und sie rücken in der Tabelle immer enger zusammen.

Fortuna muss bei den Bayern ran

Und mit einer Hamstertaktik ist im Abstiegskampf gerade nichts zu gewinnen. Zu viele Remis werden für die Klubs schnell zum Risiko.

Sechs der sieben Teams im Tabellenkeller holten am 28. Spieltag nur einen Punkt. Nach vier Remis durfte zumindest Fortuna Düsseldorf nach dem 2:1-Erfolg gegen Schalke einmal kurz durchatmen. Allerdings: Am 29. Spieltag muss die Fortuna bei Bayern München (ausführlicher Bericht im aktuellen sportstudio) antreten. Zudem warten auf den Underdog noch schwere Spiele gegen Hoffenheim, Dortmund und Leipzig.

Paderborn seit neun Spielen ohne Sieg

Dem SC Paderborn hilft das Gesamtszenario vor dem 29. Spieltag am wenigsten weiter. Bei nur noch sechs ausstehenden Spielen muss der Aufsteiger neun Punkte aufholen, wenn er sich direkt retten will. Mit dem Blick zurück auf neun Begegnungen ohne Sieg in Folge fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und am Sonntag kommt der designierte Vize-Meister Borussia Dortmund.

Verkehrte Welt bei Werder

Werder Bremen wollte in dieser Saison eigentlich Richtung Europa League streben, nun stecken die Hanseaten bis zum Hals im Abstiegskampf. Lange glaubte man an der Weser, zu gut für den Abstieg zu sein. Jetzt ist die große Frage, ob der leichte Aufschwung für die Rettung nicht zu spät kommt. Am Samstag muss Werder versuchen, auf Schalke den Dreier zu holen.

Immerhin könnte Werder mit einem Sieg im Nacholspiel gegen Eintracht Frankfurt die Lücke auf Düsseldorf deutlich verkleinern werden - aber eben nur mit einem Sieg und nicht einem Remis.

Auch Eintracht Frankfurt hatte durch das wilde 3:3 gegen den SC Freiburg leidvoll erfahren, dass Teilerfolge in dieser engen Konstellation wenig bringen. Eintracht-Trainer Adi Hütter stellte enttäuscht fest: "Es sind zwei verlorene Punkte." Die Eintracht ist am Samstag in Wolfsburg gefordert.

FC Augsburgs Trainer Heiko Herrlich stellte nach dem jüngsten mageren 0:0 gegen Schlusslicht Paderborn fest: "Es bleibt schwer. Wir werden in den nächsten Spielen Punkte brauchen, um die Klasse zu halten." Am Samstag geht es zum Gastspiel bei Hertha BSC.

Auch Trainer Achim Beierlorzer vom FSV Mainz 05 weiß, dass Trippelschritte im Abstiegskampf nicht reichen könnten: "Wenn wir nur Unentschieden spielen, kommen wir nicht weg." Nächster Gegner am Pfingstsamstag ist die TSG Hoffenheim.

Bei Aufsteiger Union Berlin sind von den zuletzt sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang vor dem 29. Spieltag nur noch vier übrig. Der Trainer konstatiert das nüchtern:

Wir wissen, wo wir hingehören. Seit dem Beginn ist es ein Kampf um den Klassenerhalt.
Union-Coach Urs Fischer

Der Aufsteiger ist am Sonntag bei Borussia Möchengladbach gefordert.

Das Restprogramm der Abstiegskandidaten

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29. Spieltag im Liveticker
 

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