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WM-Qualifikation - Playoff : Hammer-Los für Italien und Portugal

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Portugal oder Italien: Einer der beiden letzten Europameister wird die Fußball-WM 2022 verpassen. Das ergab die Auslosung des Playoffs.

Roberto Mancini
Es könnte knifflig werden für Itailen: Nationalcoach Roberto Mancini.
Quelle: Reuters

Entweder Italiens frenetisch gefeierte Europameister oder der 2016er-Europameister Portugal muss bei der Fußball-WM 2022 in Katar zuhause bleiben und zuschauen. In Zürich wurden die drei Vierergruppen ausgelost, in denen jeweils zwei Halbfinale und ein Finale gespielt werden. Die drei Gruppensieger fahren zur WM.

Duell der Top-Teams Italien und Portugal möglich

Im Pfad C könnte es am 29. März zu einem Showdown zwischen Italien und Portugal kommen - sofern Italien (zuhause gegen Nordmazedonien) und Portugal (daheim gegen die Türkei) am 24. März ihr Halbfinale gewinnen. Beim finalen Duell der beiden Fußballriesen hätte Portugal Heimrecht.

Besonders knifflig wird es damit auch für den ehemaligen deutschen U21-Trainer Stefan Kuntz. Seine Türkei müsste nacheinander Portugal und Italien besiegen, um sich für das Endturnier im Herbst 2022 (21. November bis 18. Dezember) zu qualifizieren.

Das ist auf jeden Fall der schwierigste Pfad. Der größte Wunsch ist, das große Finale in die Türkei zu bringen, damit wir sehen können, was für uns möglich ist.
Stefan Kuntz

In Pfad A heißen die Halbfinalduelle Schottland gegen die Ukraine und Wales gegen Österreich. Schafft es Österreich um den früheren Bayern-Star David Alaba ins Finale, hätte man Heimrecht.

In Pfad B gastiert Polen in Russland. Schweden empfängt im Halbfinale Tschechien.

Aus Europa haben sich über die Qualifikationsgruppen Deutschland, Belgien, England, Dänemark, Spanien, die Schweiz, Serbien, die Niederlande und Kroatien qualifiziert. Frankreich ist als Titelverteidiger dabei.

Die Auslosung des Europa-Playoffs

  • Pfad A: Schottland - Ukraine; Wales - Österreich (Sieger hat Heimrecht im Finale)
  • Pfad B: Russland - Polen (Sieger hat Heimrecht im Finale); Schweden - Tschechien
  • Pfad C: Italien - Nordmazedonien; Portugal - Türkei (Sieger hat Heimrecht im Finale)

Die FIFA hat in Zürich auch die interkontinentalen Playoffs ausgelost. Demzufolge trifft der Fünfte Asiens auf den Fünften Südamerikas und der Vierte aus Nord- und Mittelamerika auf die beste Nation aus Ozeanien. Keiner der vier Vertreter steht bislang fest.

Neuseeland darf hoffen

Nach aktuellem Stand könnte Australien oder Japan den Playoff-Platz für Asien holen und dürfte es dann mit einem starken Südamerika-Vertreter wie Kolumbien, Peru, Chile oder Uruguay zu tun bekommen. In Nord- und Mittelamerika nimmt Panama derzeit den vierten Rang ein, wahrscheinlicher Gegner aus Ozeanien ist Neuseeland.

Anders als früher wird diesmal jeweils nur ein Spiel auf neutralem Boden ausgetragen. Die Partien steigen am 13. und 14. Juni und damit auch deutlich nach der WM-Auslosung am 1. April, bei der bis dahin nur 30 von 32 Teilnehmern feststehen werden.

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