Basketball: DBB-Team startet in heiße EM-Phase

    DBB-Team gegen Montenegro:Basketballer starten in heiße EM-Phase

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    Deutschlands Basketballer gehen als Favorit ins EM-Achtelfinale gegen Montenegro. Das danach mögliche Duell mit einem der besten Spieler der Welt ist im DBB-Lager noch kein Thema.

    Mit dem Achtelfinale gegen Montenegro beginnt für die deutsche Mannschaft am Samstag (18 Uhr) auf dem Weg zur erhofften Medaille die Finalrunde bei der Basketball-EM. In Berlin, wo bis zu 14.500 Fans in der Arena am Ostbahnhof dabei sein können, ist das Team von Gordon Herbert der Favorit, auch wenn der Bundestrainer den Gegner auf keinen Fall unterschätzen will.

    Sie sind sehr physisch, groß und spielen hart.

    Bundestrainer Gordon Herbert über Montenegro

    Respekt vor Gegner Montenegro

    "Das ist ein sehr gutes Basketball-Team mit einer unglaublichen Basketball-Kultur", sagte Herbert, der den Vergleich zu Bosnien-Herzegowina zog, das Deutschland in der Gruppenphase das Leben schwer gemacht hatte.
    Besonders der 2,05 Meter lange Forward Bojan Dubljevic, der in Valencia in der EuroLeague spielt, kann unter dem Korb zur Herausforderung für das DBB-Team werden.

    Antetokounmpos Griechen möglicher Gegner

    Ein im Erfolgsfall im Viertelfinale mögliches Duell mit Superstar Giannis Antetokounmpo und Griechenland interessiert Herbert derweil noch überhaupt nicht.
    "Wir denken daran nicht, wir reden darüber nicht. Wir bereiten uns zu hundert Prozent auf Montenegro vor und haben keine Ahnung, gegen wen wir danach spielen", sagte der Coach.

    DBB-Team will dritte EM-Medaille

    Das deutsche Team hatte sich in einer teils begeisternden Vorrunde mit Siegen gegen Frankreich und Litauen für die Finalrunde qualifiziert. Nun jagen Dennis Schröder, Franz Wagner und Co. die dritte EM-Medaile nach Gold 1993 und Silber 2005.
    "Wir wollen irgendwann mal was erreichen mit der Nationalmannschaft. Unser Ziel jetzt ist es, eine Medaille zu gewinnen. Wir werden nicht jünger", sagte NBA-Profi Daniel Theis: "Wir hatten die ganzen letzten Jahre auf dem Papier eine gute Mannschaft, großartige Spieler."

    Irgendwann wird es halt auch Zeit, das auf das Feld zu bringen.

    Daniel Theis

    Leichterer Turnierbaum wäre möglich gewesen

    Die Ausgangslage in der Finalrunde hätte allerdings günstiger sein können, wenn das DBB-Team auch Europameister Slowenien geschlagen und die Gruppe B als Erster abgeschlossen hätte. Dann wären im unteren Teil des Turnierbaums die Griechen vermeidbar gewesen.
    "Da haben wir uns auch ein bisschen in den Arsch gebissen, weil das vielleicht auch sogar der einfachere Teil des Baums ist", sagte Nationalspieler Niels Giffey, der jedoch einschränkte: "Es bringt nichts, in die nächste Woche zu schauen, wenn ich mich nicht auf heute und morgen fokussiere."
    Quelle: SID
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