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Strenge Maßnahmen, keine Fans - So wird der Biathlon-Weltcup unter Corona

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Rennkalender umgekrempelt, keine Fans in den Biathlon-Hochburgen, engmaschige Tests, strikte Hygieneregeln: So wird der Biathlon-Weltcup unter Corona.

Biathlon: Arnd Peiffer.
Arnd Peiffer blickt wie alle Biathleten einer unsicheren Corona-Saison entgegen.
Quelle: zdf

Keine Fans und jede Menge strenge Hygieneregeln: Die Corona-Krise stellt auch die Biathleten vor große Herausforderungen. Los geht's für Denise Herrmann, Arnd Peiffer und Co. am Samstag im finnischen Kontiolahti. Ihren liebsten Wintersport können die Deutschen in diesem Winter aufgrund der Pandemie nur im Fernsehen (ARD und ZDF übertragen wie gewohnt umfangreich) verfolgen. Die wichtigsten Eckpunkte:

Weltcup-Orte werden gebündelt

Um unnötige Reisen zu vermeiden, wurde der Kalender grundlegend verändert. Stationen in Schweden und Frankreich wurden ebenso gestrichen wie der Olympia-Test in Peking. Dafür soll es jeweils Doppel-Events an aufeinanderfolgenden Wochenenden in Kontiolahti, Hochfilzen, Oberhof und Nove Mesto geben. Läuft alles nach Plan, endet die Saison im März in Norwegens Hauptstadt Oslo. Kurz vor Silvester (28. Dezember/ZDF) kommt es zu einem Show-Event in Ruhpolding, das "Biathlon Auf Schalke" ersetzt. Der traditionelle Weltcup in Ruhpolding wurde gestrichen und wird in Oberhof ausgetragen.

Keine Fans in den Biathlon-Hochburgen

Der Auftakt in Kontiolahti (live im ZDF) findet nun doch ohne Zuschauer statt. Die Entscheidung trafen die lokalen Veranstalter und der finnische Biathlonverband am Donnerstag. Anfang der Woche wurde trotz der Coronavirus-Pandemie noch mit einem Publikum von bis zu 4.500 Personen geplant.

Eine Entscheidung, ob bei der WM im slowenischen Pokljuka (9. bis 21. Februar 2021) Zuschauer zugelassen werden, ist für Anfang Dezember erwartet.

Maskenpflicht, aufgeteilte Teams

Der Athlet muss immer eine Maske tragen, außer er ist physisch aktiv,

hieß es vom Weltverband IBU. Zudem sind Hände schütteln bei der Siegerehrung oder Umarmungen verboten. Die Athleten werden in Vierergruppen aufgeteilt. Sollte ein Teammitglied positiv getestet werden, müsste so nicht das ganze Team in Quarantäne.

Zudem gibt es für den Gesamtweltcup vier statt zwei Streichergebnisse. Es erfolgen regelmäßige Tests auf das Coronavirus, und Kontakte mit der Außenwelt sollen weitgehend vermieden werden. Am Schießstand werden die Abstände zwischen den Trainern vergrößert, in den Hotels soll nur in kleinen Gruppen gegessen werden, um Kontakte bei positiven Fällen möglichst schnell nachverfolgen zu können.

Eigenes Testlabor reist mit

Es wird ein eigenes Corona-Testlabor geben, das mit eigenem Personal im Weltcup mitreist und schnelle Testungen garantieren soll. Alle vier bis fünf Tage wird jeder in der sogenannten "Roten Gruppe", zu der Sportler, Wettkampfrichter oder das Personal des Verbandes gehören, getestet. Das betrifft rund 700 bis 800 Personen. Der Internationale Biathon-Weltverband IBU zahlt für die Aktiven, Trainer und Betreuer rund 95 Prozent aller Corona-Tests - auch im später beginnenden zweitklassigen IBU-Cup.

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