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Fußball - Bundesliga : Sieg im Top-Spiel: Bayern schüttelt BVB ab

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Da war Musik drin: Der FC Bayern hat das Bundesliga-Topspiel bei Borussia Dortmund nach Rückstand mit 3:2 gewonnen. Die Münchner liegen nun in der Tabelle vier Punkte vor dem BVB.

Münchens Kingsley Coman (3.v.r.) bejubelt sein Tor zum 2:1 gemeinsam mit seinen Teamkollegen.
Herzlichen Glückwunsch: Die Münchner gratulieren Kingsley Coman (Dritter von rechts) zu seinem Tor zum 2:1.
Quelle: epa

Der FC Bayern München steuert in der Fußball-Bundesliga in Richtung Herbstmeisterschaft. Der Deutsche Meister hat das Topspiel bei Borussia Dortmund 3:2 gewonnen. Es ist der siebte Bundesliga-Sieg der Münchner über Dortmund hintereinander. Der Vorsprung vor der Borussia beträgt jetzt vier Punkte.

BVB und Bayern treffen früh

Borussia Dortmund legte einen Blitzstart hin, Julian Brandt schoss - begünstigt durch eine Unachtsamkeit der Bayern - das 1:0 (5. Minute). Jude Bellingham hatte mit einem schönen Chip-Pass aus dem Halbfeld Julian Brandt bedient, der dann im Sechzehnmeterraum Alfonso Davies mit einem Haken austrickste und aus elf Metern unhaltbar einschoss.

Die Bayern hatten eine schnelle Antwort parat: Dem 1:1 von Robert Lewandowski (9.) ging ein Fehlpass von Mats Hummels voraus. Der Ball landete bei Thomas Müller, und der legte für Lewandowski auf. Nun wechselte das Momentum hin und her. Zunächst waren die Münchner aktiver, dann die Schwarz-Gelben, für die Erling Haaland eine gute Chance liegen ließ.

Coman nutzt Dortmunder Verwirrung

Als alles auf ein Remis zur Halbzeit hindeutete, wurde Kingsley Coman bei einer unglücklichen Abwehraktion der Dortmunder zum Nutznießer (44.). Raphael Guerreiro wollte eine Flanke von der rechten Abwehrseite klären, schoss dabei aber Hummels in den Bauch. Den Abpraller schnappte sich Coman. Seinen Schuss aus zwölf Metern fälschte Marco Reus so ab, dass der auf der Linie stehende Guerreiro nicht mehr herankommen konnte.

Die zweite Halbzeit startete mit einem Paukenschlag. Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano konnte bei einer Flanke von Thomas Meunier nur halbherzig klären. Der Ball landete bei Bellingham, der kurz nach links zu Haaland passte - und dessen Schlenzer aus leicht spitzem Winkel klatschte vom rechten Innenpfosten über die Torlinie - ein herrlicher Treffer.

Schock: Brandt und Upamecano prallen zusammen

Es ging weiter munter hin und her - ehe den 15.000 Zuschauern in der 66. Minute der Atem stockte. Brandt und Upamecano waren mit den Köpfen zusammengeprallt. Brandt wurde minutenlang behandelt und schließlich vom Platz getragen. Dabei war der Dortmunder offenbar ansprechbar. Um 21.16 Uhr twitterte Borussia Dortmund: "Julian Brandt geht es den Umständen entsprechend gut." Upamecano konnte weiterspielen.

Jule geht es gut. Ich habe ein Foto gesehen, wo er den Daumen hoch hat. Und er hat auch schon in die Gruppe geschrieben.
BVB-Trainer Marco Rose

Helle Aufregung herrschte rund um die Szenen, die zu dem Elfmeter für Bayern in der 78. Minute führten. Mats Hummels hatte bei einer Flanke den Ball im Stolpern an den Ellbogen bekommen. Schiedsrichter Felix Zwayer entschied per Videobeweis auf Strafstoß, den Lewandowski zum 3:2 für die Münchner verwandelte.

Ich glaube, dass der nicht gegebene Elfmeter in der Szene mit Marco Reus ein Elfmeter ist, und ich glaube, dass das Handspiel von Mats Hummels zumindest streitbar ist. Das ist schade, dass ein Spiel so entschieden wird.
BVB-Trainer Marco Rose

Gelb-Rot für BVB-Coach Rose

BVB-Trainer Marco Rose beklagte sich danach beim vierten Offiziellen derart heftig, dass er von Zwayer die zweite Gelbe Karte sah und damit auf die Tribüne musste.

Der Elfmeter war für mich unstrittig.
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann

Die Dortmunder drängten nun auf den Ausgleich, ohne dass das Bayern-Tor in größere Gefahr geriet. Ganz am Ende eilte BVB-Keeper Gregor Kobel mit in den Angriff. Als die Bayern den Ball eroberten, hatte Correntin Tolisso frei Bahn aufs leere Dortmunder Tor, zielte aber aus rund 40 Metern daneben.

Reus reklamiert Elfmeter für sich

"Das finde ich hart", kommentierte BVB-Kapitän Marco Reus nach dem Studium der TV-Bilder bei Sky die Elfmeterszene mit Hummels. Im Spiel selber habe er die Szene nicht gesehen. Zwayer habe ihm im Spiel gesagt, es sei eine "fifty-fifty"-Entscheidung gewesen.

Reus selbst hätte nach einem Zweikampf mit Lucas Hernandez in der 55. Minute selbst gerne einen Elfmeter bekommen. "Ich habe ihn gefragt, meine Szene war doch auch fifty-fifty. Da sagt er, das war nur ein bisschen Oberkörper", so Reus.

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Mit Material von heimspiel.de und SID

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