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Fußball | Bundesliga - Hertha dreht Berlin-Derby gegen zehn Eiserne

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Derbysieg für Hertha BSC gegen Union Berlin: Die Hertha lag gegen einen dezimierten Gegner zurück, drehte aber die Partie zum ersten Heimsieg.

Unions Max Kruse (r.) im Zweikampf mit Herthas Matteo Guendouzi
Unions Max Kruse (r.) im Zweikampf mit Herthas Matteo Guendouzi.
Quelle: imago

Hertha BSC hat zum Auftakt des 10. Bundesliga-Spieltages das Stadtderby gegen Union Berlin mit 3:1 (0:1) gewonnen. Union war durch Taiwo Awoniyi früh in Führung gegangen (20.). In der 24. Minute sah dann allerdings Robert Andrich nach Foulspiel die Rote Karte, die Eisernen gerieten früh in Unterzahl. Der Hertha fand gegen dezimierte Eiserne lange Zeit kein Mittel. Mit seinem Treffer in der 51. Minute brach Peter Pekarik den Bann. Der eingewechselte Krzysztof Piatek erhöhte mit einem Doppelpack (74./77.) und besiegelte den dritten Saisonsieg und ersten Heimsieg für die Hertha. Für Union war es die erste Niederlage nach zuvor acht unbesiegten Spielen.

Hertha hatte im Vorfeld die Derby-Stimmung angeheizt und in der gesamten Stadt zehntausende Vereinsflaggen aufstellen lassen. Im Stadtteil Köpenick, der Heimat von Union, landeten viele davon schnell in Mülleimern. Ärger gab es auch mit dem Ordnungsamt, es drohte sogar ein Bußgeld. Der Klub versprach, sich um die Entsorgung der übrig geblieben Fahnen zu kümmern.

Union erst in Führung, dann in Unterzahl

Vor leeren Rängen entwickelte sich zu Beginn genau die Partie, die alle im Vorfeld erwartet hatten: verbissen geführte Zweikämpfe, hohe Laufbereitschaft, wenig Räume für die Offensiven, kaum Strafraumaktionen. Doch dann kam Schwung ins Spiel: Union ging mit dem ersten gelungenen Spielzug in Führung, nachdem Marcus Ingvartsen den Ball sehenswert auf Torschütze Awoniyi durchgesteckt hatte.

Schiedsrichter Felix Brych zeigt Robert Andrich die Rote Karte nach Foulspiel an Lucas Tousart
Schiedsrichter Felix Brych zeigt Robert Andrich die Rote Karte nach Foulspiel an Lucas Tousart
Quelle: imago

Die Freude der Gäste währte aber nur drei Minuten. Nach Andrichs Platzverweis begann für Union ein harter Abwehrkampf, selbst Stürmer Awoniyi ließ sich oft tief in die eigene Hälfte fallen.

Joker Piatek sticht

Hertha tat sich trotz Überzahl lange schwer. Dem Team fehlten die Ideen, das Bollwerk der Union zu knacken. Herthas Mann für die kreativen Momente, der Brasilianer Matheus Cunha, wurde von den Rot-Weißen meistens gut zugestellt.

Zur zweiten Halbzeit brachte Hertha-Trainer Bruno Labbadia in Piatek und Javairo Dilrosun zwei zusätzliche Offensivkräfte. Der Druck auf die Unioner wurde etwas größer - nach dem Ausgleich durch Pekarik nahm er aber kurioserweise wieder etwas ab. Doch auf Piatek war letztlich aus Hertha-Sicht Verlass.

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