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Champions League | Halbfinale - FC Chelsea erspielt sich Mini-Vorteil

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Noch alles offen im ersten Halbfinale der Champions League: Real Madrid und der FC Chelsea haben in Madrid 1:1 gespielt. Das Rückspiel findet am 5. Mai statt.

Champions League, Halbfinal-Hinspiel Real Madrid - FC Chelsea: Chelseas Thiago Silva in Aktion
Mit dem 1:1 kann der FC Chelsea - hier Thiago Silva in Aktion - gut leben.
Quelle: EPA/Juanja Martin

Im strömenden Regen von Madrid hat der FC Chelsea einen kleinen Schritt auf dem Weg ins Champions-League-Finale gemacht. Das Team von Trainer Thomas Tuchel kam im Halbfinal-Hinspiel bei Real Madrid zu einem 1:1 (1:1) und verschaffte sich damit eine passable Ausgangsposition für das Rückspiel am 5. Mai an der Stamford Bridge in London.

FC Chelsea mit starkem Beginn

Eine Aufgabe, "die schwieriger nicht sein könnte", hatte Tuchel das Duell mit Real beschrieben. Doch auf dem Rasen des kleinen Stadions Alfredo Di Stèfano - Real verzichtet während der Corona-Pandemie auf Spiele im Estadio Bernabeu - war von ungleichen Kräfteverhältnissen nichts zu sehen. Vielmehr waren es die Blues aus London, die Real gerade in der Anfangsphase in größte Schwierigkeiten brachten. Frischer, schneller und mit mehr Drang zum Tor trat die Tuchel-Mannschaft auf.

Dabei hatte Timo Werner - der Ex-Leipziger stand wie Nationalmannschaftskollege Antonio Rüdiger in der Startelf - die große Chance zur Führung. Doch Real-Keeper Thibaut Courtois verhinderte mit einer starken Fußabwehr den Rückstand (10.). Vier Minuten später konnte aber auch der Belgier nichts mehr ausrichten, als Pulisic ihn umkurvte und traf. Vorausgegangen war ein exzellenter Pass von Rüdiger.

Real Madrid ohne Sergio Ramos

Und auch in der Folgezeit rollten weitere Angriffe Richtung Real-Tor. Kapitän und Abwehrchef Sergio Ramos, der vor zwei Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden war, wurde schmerzlich vermisst.

Doch Real hatte ja noch Benzema. Ging ein Schuss des Franzosen in der 23. Minute noch an den Außenpfosten, war es sechs Minuten später passiert. Nach doppelter Kopfballvorlage setzte sich der wuchtige Stürmer gekonnt durch und traf zum Ausgleich.

Schwache zweite Halbzeit

Nach der Pause egalisierten die beiden Mannschaften, nennenswerte Tormöglichkeiten blieben aus. Tuchel und Real-Trainer Zinedine Zidane reagierten nach über einer Stunde mit Personalwechseln. Bei Chelsea löste Kai Havertz den glücklosen Werner ab, Zidane brachte Eden Hazard gegen dessen alten Klub. In der Schlussoffensive der Gastgeber versuchte es Kroos noch einmal mit einem Fernschuss (88.).

Im Hinspiel des zweiten Halbfinales trifft Paris St. Germain am Mittwoch (21 Uhr) zu Hause auf den designierten englischen Meister Manchester City. Das Endspiel wird am 29. Mai in Istanbul ausgetragen.

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