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CL-Finale: Alaba und Thiago - Endspiel im Zeichen zweier Personalien

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Vor dem Endspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain ist die Zukunft der Münchner Alaba und Thiago noch ungeklärt. Doch es gibt klare Tendenzen.

Bayern-Spieler David Alaba und Thiago Alcántara beim Spiel gegen den FC Schalke 04, am 03.03.2020.
Zwei Bayern-Stars ohne gemeinsame Zukunft? Der Verkauf von Thiago (rechts) könnte das künftig üppigere Gehalt von Alaba refinanzieren.
Quelle: imago images / Moritz Müller

Das Schwierige an Prognosen ist, dass sie die Zukunft betreffen. Aber vorstellen kann man sich durchaus fürs Finale der Champions League zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain (Sonntag, live im ZDF und auf ZDFheute ab 20.15 Uhr), dass es zu einer besonderen Pointe kommt.

Wie zu jener, dass Thiago im Mittelfeld einen Ball verliert und David Alaba als Abwehrchef beim folgenden PSG-Konter ein entscheidendes Gegentor verhindert.

FC Bayern: Alaba klärt die Zukunft

Dann könnte einmal die Geschichte erzählt werden, dass Alaba nebenbei auch die Zukunft von Thiago geklärt hat und zudem seine eigene. Jedenfalls im übertragenen Sinne. Noch stehen die finalen Entscheidungen bei Thiago, 29, und Alaba, 28, an. Aber nach allem, was vom FC Bayern zu vernehmen ist, sind diese bald nach dem Endspiel zu erwarten.

Die Tendenzen zeichnen sich längst ab: Aller Voraussicht nach wird Thiago die Münchner verlassen und Alaba bleiben sowie seinen ebenfalls bis 2021 laufenden Vertrag verlängern. Sollten die Bayern das Finale gewinnen, würde das ihre Verhandlungsposition im Poker um die Ablöse des Spaniers Thiago und ums Gehalt des Österreichers Alaba verbessern.

Thiago wohl einig mit Liverpool

Als amtierender Champions-League-Sieger könnten sie wohl besser jene Millionen herausschlagen, die sie offenbar noch trennen von Jürgen Klopps FC Liverpool, mit dem sich Thiago einig sein soll. Zugleich würde der Titel samt Uefa-Prämien dabei helfen, Alaba bei jenem Saläraufschlag entgegen zu kommen, der diesem und vor allem dessen Agenten Pinhas Zahavi vorschweben soll.

FCB-Vorstandsmitglied Oliver Kahn ist begeistert vom "Speed und Tempo" seiner Bayern. Mit Blick aufs Finale am Sonntag warnt er vor der individuellen Klasse von Paris.

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Was Thiago angeht, stellen sich die Bayern und Trainer Hansi Flick längst darauf ein, dass der 2013 auf Wunsch des damaligen Münchner Coaches Pep Guardiola für 25 Millionen Euro vom FC Barcelona verpflichtete Techniker ein letztes großes Abenteuer anderswo fest anstrebt. Bei Alaba wächst die Zuversicht derweil immer mehr, dass dieser davon absieht. Zuletzt hatte sich Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vorsichtig optimistisch geäußert.

Kahn bei Alaba "sehr optimistisch"

Sein angehender Nachfolger Oliver Kahn sagte nun nach Gesprächen mit Zahavi in Lissabon, er sei "sehr optimistisch". Alaba mauert bei dem Thema seit Wochen. Er habe sich "komplett abgekapselt" davon, sagte er jüngst, "ich konzentriere mich auf meine Aufgabe hier in Lissabon".

Diese sieht vor, dass er neben Manuel Neuer, Thomas Müller, Jérôme Boateng und Javier Martínez das zweite Triple der Klubgeschichte gewinnt. Das erste 2013 unter Trainer Jupp Heynckes gelang ihm als Linksverteidiger. Unter Flick ist er zum wichtigsten Akteur der Abwehrkette befördert worden, in zentraler Rolle als Innenverteidiger mit seinem besonderen Stellungs- und Aufbauspiel. Vielleicht gibt das nun gegen PSG den Ausschlag. Ebenso wie bei den finalen Entscheidungen für die Zukunft.

Das Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain sehen Sie am Sonntag ab 20:15 live im ZDF und im Livestream auf ZDFheute.

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