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Champions League - Porto statt Istanbul: Finale verlegt

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Finale in Porto statt in Istanbul: Das Endspiel der Champions League wird wegen der Corona-Pandemie erneut nach Portugal verlegt. Immerhin: Zuschauer sind erlaubt.

Fußballstadion Estádio do Dragão in Porto, aufgenommen am 04.06.2019
Im Stadion des FC Porto findet das diesjährige Champions-League-Finale statt.
Quelle: AP

Das Endspiel der Champions League wird erneut nicht wie geplant in der türkischen Metropole Istanbul stattfinden. Am 29. Mai treffen die englischen Klubs FC Chelsea mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel und Manchester City im Estádio do Dragão in Porto aufeinander.

Laut UEFA gehen ab dem heutigen Donnerstag pro Verein 6.000 Tickets in den Verkauf.

Es war keine Option, den Anhängern die Chance auf das Spiel zu nehmen. Deshalb bin ich zufrieden mit diesem Kompromiss.
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin
Chelseas Reece James im Zweikampf mit Phil Foden (r.) von Manchester City

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Mit der Verlegung nach Portugal hat Istanbul bereits zum zweiten Mal in Folge das Nachsehen: Die türkische Metropole hätte das Finale der Königsklasse eigentlich im vergangenen Jahr ausrichten sollen, aufgrund der Corona-Pandemie entschied sich die UEFA jedoch, ein K.o.-Turnier ab dem Viertelfinale in Lissabon auszurichten. Im Finale besiegte Bayern München das damals noch von Trainer Tuchel trainierte Starensemble von Paris St. Germain (1:0).

In diesem Jahr war für den deutschen Rekordmeister bereits im Viertelfinale Schluss. Borussia Dortmund scheiterte ebendort am jetztigen Finalisten aus Manchester. RB Leipzig hatte gegen Jürgen Klopps FC Liverpool im Achtelfinale das Nachsehen.

Britische Behörden: Türkei Corona-Hochrisikogebiet

Die UEFA sah sich erneut zum Handeln gezwungen, weil die Türkei im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von den britischen Behörden als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

Briten und in Großbritannien Wohnberechtigte müssen nach ihrer Heimkehr aus diesen Ländern für zehn Tage auf eigene Kosten in Hotel-Quarantäne. Die britische Regierung hatte betont, dass Fans von Man City und Chelsea nicht in den Endspielort Istanbul reisen dürften.

Zwischenzeitlich war das Wembley-Stadion in London als Austragungsort im Gespräch. Diese Pläne ließen sich laut UEFA aber nicht realisieren. "Der englische Verband hat alles versucht, um das Spiel in England auszutragen. Aber die Schwierigkeiten rund um eine Final-Verlegung sind immens", sagte Ceferin: "Gleichzeitig hat der türkische Verband erkannt, dass Zuschauer die Chance haben müssen, im Stadion zu sein."

Ich hoffe, dass ich schon in naher Zukunft ein Champions-League-Finale in Istanbul erleben werde.
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin

Durch die Verlegung nach Porto kann nun wie vorgesehen das für den 29. Mai in Wembley vorgesehene Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Premier League stattfinden.

Für das Champions-League-Finale 2022 ist das russische St. Petersburg Gastgeber, ein Jahr später München und schließlich 2024 London.

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