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Risikospiel Berlin - Rotterdam : Festnahmen vor Union-Spiel

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Vor Anpfiff des Hochrisikospiels zwischen Union Berlin und Feyenoord Rotterdam ist es zu Zwischenfällen gekommen. Die Polizei nahm mehrere Personen fest.

Anhänger von Feyenoord Rotterdam zünden Pyrotechnik im Berliner Olympiastadion
Anhänger von Feyenoord Rotterdam zünden Pyrotechnik im Berliner Olympiastadion
Quelle: reuters

Unmittelbar vor dem Conference-League-Spiel des Fußball-Bundesligisten Union Berlin gegen Feyenoord Rotterdam (1:2) ist es im Umkreis des Berliner Olympiastadions zu Festnahmen gekommen. "Eine Person wurde nach Abbrennen einer Signalfackel festgenommen, zwei weitere wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Einsatzkräfte", twitterte die Berliner Polizei am Donnerstag vor Anpfiff der Partie. Auch im Stadion selbst kam es zum Anzünden von Pyrotechnik im Gäste-Block.

Feyenoord Rotterdam, der Gruppengegner von Union Berlin in der Conference League, hat ein Problem mit einem gewaltbereiten Teil seiner Anhängerschaft.

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Zu Zwischenfällen mit Feyernoord-Anhängern kam es zuvor bereits auch im Berliner Zentrum in zwei U-Bahnhöfen. "Der U-Rosa-Luxemburg-Platz war nach Zünden eines Nebeltopfs komplett verraucht. Am U-Alex musste nach Zerstörung einer Tür der Zug ausgetauscht werden. Fans auf der Anreise zünden Pyro", teilte die Polizei mit.

Polizei mit Großaufgebot im Einsatz

Die Polizei begleitet das Hochrisikospiel des Berliner Fußball-Bundesligisten wegen der als gewaltbereit eingestuften niederländischen Fans am Donnerstagabend mit einem Großaufgebot. 2.000 Kräfte sind in der Stadt bis in die Nacht im Einsatz, um Auseinandersetzungen zwischen Fans zu vermeiden, wie eine Sprecherin sagte.

Die Polizei kündigte ein schnelles und konsequentes Vorgehen gegen Störer und Randalierer an. Schon in der Nacht zum Donnerstag waren rund 600 Polizisten im Einsatz. Insgesamt 71 Anhänger von Union Berlin und Feyenoord Rotterdam wurden in Gewahrsam genommen. 

Festnahmen und Polizeieinsatz im Hinspiel

Das Hinspiel vor zwei Wochen verlief ebenfalls mit zahlreichen Zwischenfällen. Am Tag vor der Partie in Rotterdam war eine Union-Delegation um Klub-Präsident Dirk Zingler in einer Bar von Hooligans attackiert worden, eine Person wurde leicht verletzt. Feyenoord entschuldigte sich.

Am Spieltag selbst kam es dann zu "einem äußerst harten Polizeieinsatz mit mehreren Verletzten", erklärte Pressesprecher Christian Arbeit. Die Rotterdamer Polizei bestätigte den Einsatz von Hunden und sprach in diesem Zusammenhang von drei verletzten Fans sowie einem verletzten Polizisten. 75 Personen, darunter zahlreiche Union-Anhänger wurden festgenommen, unter anderem wegen des "Verdachts der Vorbereitung offener Gewalt".

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