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Ungeimpfter Kimmich - Jetzt sprechen die Bayern-Bosse

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Der FC Bayern will keinen öffentlichen Druck auf ungeimpfte Fußball-Profis ausüben. Die Bosse Oliver Kahn und Herbert Hainer betonen aber die klare Corona-Position des Vereins.

Bayern, München: Fußball: Bundesliga, Online-Pk FC Bayern München in der Allianz Arena. Oliver Kahn (l), Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, und Herbert Hainer, Präsident des FC_Bayern München eV, sprechen auf dem Podium.
Oliver Kahn (l), Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, und Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern München eV, haben nun auch klare Position zum ungeimpften Joshua Kimmich bezogen.
Quelle: dpa

Nach vielen Prominenten, die sich bisher zu dem Statement Joshua Kimmichs, sich vorerst nicht gegen Corona impfen lassen zu wollen, Stellung bezogen haben, hat sich nun auch die Vereinsspitze des FC Bayern zu der Causa geäußert.

Mainz-Trainer Svensson hat im aktuellen sportstudio Bayern-Profi Kimmich verteidigt, der nicht gegen Corona geimpft ist. "Es gehört mehr zu ihrem Leben als nur die Arbeit."

Beitragslänge:
80 min
Datum:
Zunächt einmal ist es wichtig, dass wir eine klare Haltung haben, dass wir es allen nur empfehlen können, sich zu impfen. Das haben wir unterstrichen durch mehrere Aktionen,

sagte Vorstandschef Oliver Kahn vor der Premiere der Doku-Serie "FC Bayern - Behind The Legend" in einem Münchner Kino. "Letztendlich muss man das respektieren, wenn der eine oder andere eben eine andere Meinung hat", ergänzte Kahn konkret zu Kimmich. "Es ist ganz wichtig - und es ist unsere Pflicht als Verein -, ständig Aufklärungsleistung zu zeigen."

Joshua Kimmich, Bayern München
Kommentar

Diskussion um Corona-Impfung - Joshua Kimmich - Vorbild auf Irrwegen 

Joshua Kimmich ist ein Vorbild auf dem Platz und bisher auch abseits des Spiels. Seine Skepsis beim Thema: "Lass ich mich selbst impfen?" passt nicht zum gradlinigen Auftreten.

von Thomas Fuhrmann

Auch Hainer rät zur Impfung

Vereinspräsident Hainer betonte ebenfalls einmal mehr die Bedeutung einer hohen Impfquote zur Bewältigung der Corona-Pandemie. "Der FC Bayern unterstützt die Impfaktion nachhaltig. Am Ende des Tages gibt es keinen Impfzwang bei uns. Es ist die Entscheidung eines jeden einzelnen, und das muss man akzeptieren", sagte Hainer.

Joshua Kimmich hat ja gesagt, vielleicht lässt er sich ja auch noch impfen. Mich würde das freuen.
Herbert Hainer, Präsident FC Bayern München

Rummenigge und Hoeneß mit klarer Kante

Karl-Heinz Rummenigge. Archivbild
Karl-Heinz Rummenigge. Archivbild
Quelle: dpa

Karl-Heinz Rummenigge forderte zu mehr Gelassenheit in der Sache auf. "Es ist offensichtlich zu einem Politikum geworden. Man sollte die Kirche trotzdem im Dorf lassen", sagte der langjährige Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters. "Wenn ich einen Spieler kenne, der extrem verantwortlich und vorbildlich mit vielen Dingen im Leben umgegangen ist, dann war es Joshua", sagte Rummenigge: "In dem Fall wird er irgendwann auch die richtige Entscheidung fällen. Aber es muss ihm selbst überlassen sein." Druck von außen halte er für "nicht unbedingt zielführend".

Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß wollte sich auf dem Roten Teppich vor den Kameras und Reportern nicht konkret zu Kimmich äußern, der sich bislang nicht impfen ließ. Der 26-Jährige machte dafür bei seinem Bekenntnis am Wochenende in einem TV-Interview noch vorhandene persönliche "Bedenken" geltend. "Ich habe eine Meinung dazu, aber nur für ihn selber", sagte der auf Kimmich angesprochene Hoeneß.

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