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DFL beschließt Re-Start

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Bundesliga in der Coronakrise - DFL beschließt Re-Start

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Nach der Zustimmung des Bundes hat die DFL den Restart der Fußball-Bundesligen in der Coronakrise auf Mitte Mai terminiert. Dies teilte sie den Klubs per Rundschreiben mit.

 Eingang der DFL-Zentrale in Frankfurt/M.
Eingang der DFL-Zentrale in Frankfurt/M.
Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa

Die DFL informierte die 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga am Mittwochabend per Rundschreiben, dass das DFL-Präsidium als zuständiges Gremium beschlossen hat, die Saison in der Coronakrise Mitte Mai fortzusetzen. Darüber könnte es aber noch zu Diskussionen kommen. Widerstand gegen den Termin gibt es aus Bremen und Mainz.

Die Politik hatte zuvor grünes Licht für den Neustart trotz der Coronakrise gegeben. Bei der Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch in Berlin wurde der Weg für den Wiederbeginn der seit Mitte März unterbrochenen Spielzeit in der Bundesliga und der 2. Liga ab Mitte Mai freigemacht. Die DFL versammelt am Donnerstag die 36 Klubchefs virtuell. Neun Spieltage stehen noch aus.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert spricht mit ZDF-Moderator Matthias Fornoff über das Ende der Corona-Zwangspause für die Fußball-Bundesliga.

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3 min
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Re-Start mit Geisterspielen "Glückstag"

Die Entscheidung der Politik für Geisterspiele sorgte in der Milliarden-Branche für große Erleichterung. Dies sei "eine gute Nachricht", sagte DFL-Boss Christian Seifert. "Spiele ohne Stadion-Zuschauer sind für niemanden eine ideale Lösung. Es ist in einer für einige Klubs existenzbedrohenden Krise allerdings die einzige Möglichkeit, den Fortbestand der Ligen in ihrer jetzigen Form zu bewahren."

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sprach im TV-Sender Sky von einem "Glückstag für den Fußball". Mit der Fortsetzung der Saison sei gewährleistet, "dass die sportlichen Entscheidungen auf dem Platz und nicht am grünen Tisch fallen". Man sollte anstreben, "so zügig wie möglich in den Spielbetrieb zurückzukommen", sagte Rummenigge.

Spielplan für Geisterspiele muss festgelegt werden

Bei der Videokonferenz am Donnerstag wird es zudem um den Spielplan für die ausstehenden 163 Spiele ohne Publikum in beiden Ligen gehen.

Von der Bundesliga erwartet die Politik eine Vorbildrolle. Nach dem Skandal-Video des umgehend suspendierten Hertha-Stürmers Salomon Kalou schrieb Söder der Milliarden-Branche nachdrücklich ins Stammbuch, sich keine weiteren Verfehlungen zu leisten. "Es haben sich nicht nur normale Menschen an Hygienemaßnahmen zu halten, sondern auch diejenigen, die sehr, sehr viel verdienen und ein Privileg haben", sagte Söder. Spieler, die sich unvernünftig verhielten, müssten mit Konsequenzen rechnen.

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