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Formel 1: Am 5. Juli soll's losgehen

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Rennen in Österreich - Formel 1: Am 5. Juli soll's losgehen

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Die Formel 1 will ihre wegen der Corona-Pandemie verschobene Saison am 5. Juli starten. Bis Dezember könnten noch 18 Rennen stattfinden.

Die Formel 1 plant ihren Neustart für den 5. Juli mit einem Rennen in Österreich. Britens Premier Boris Johnson hat nach überstandener Corona-Infektion wieder seine Amtsgeschäfte aufgenommen. Weitere Entwicklungen in der Corona-Krise im Corona-Ticker.

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Die Formel 1 biegt bei der kniffligen Saison-Notplanung auf die Zielgerade ein, mit einem Rennen am 5. Juli in Spielberg hofft die von der Coronakrise ausgebremste Königsklasse vor leeren Rängen auf die lang erwartete Rückkehr auf die Strecke.

15 bis 18 Rennen geplant

Formel-1-Boss Chase Carey erklärte am Montag kurz nach der erwarteten Absage des Frankreich-Grand-Prix das Rennen in Österreich zum angestrebten Saisonauftakt. Zudem zeichnete Carey ein grobes Bild vom möglichen weiteren Verlauf des Jahres.

Der Plan soll 15 bis 18 Rennen bis zum Jahresende ermöglichen: Nach dem Start in Österreich sollen bis Anfang September Rennen in Europa stattfinden, die ersten davon vermutlich ohne Zuschauer an der Strecke.

Vettel kein Fan von Geisterrennen

Sebastian Vettel findet Geisterrennen "nicht richtig". Man sollte auf "Schnellschüsse" verzichten, und "eher warten - und keine Geisterrennen abhalten", sagte der Ferrari-Pilot vor zehn Tagen, als erste Spekulationen um einen Start am 5. Juli aufkamen.

Die Formel 1 werde Medienberichten zufolge am 5. Juli mit einem Geisterrennen starten. Sebastian Vettel plädiert dagegen, denn Rennen ohne Zuschauer findet er "nicht richtig". Lieber solle man noch warten.

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Im September, Oktober und November zieht der Formel-1-Zirkus nach "Eurasien, Asien und den amerikanischen Kontinent" weiter. Zum Abschluss stehen im Dezember das Nachholrennen in Bahrain sowie das Finale in Abu Dhabi an.

Carey: "Pläne ohne Gewähr"

Der endgültige Kalender wurde nicht veröffentlicht. Dies soll schnellstmöglich nachgeholt werden. Allerdings gab Carey zu bedenken, dass "all unsere Pläne ohne Gewähr" seien. Man sei "abhängig von den Unwägbarkeiten des Virus".

Der Große Preis von Frankreich - geplant für den 28. Juni in Le Castellet - fällt dagegen wie erwartet aus. Grund dafür sind die allgemeinen Restriktionen der Regierung zur Eindämmung der Pandemie.

Die Zahl der Rennen, die durch die Coronakrise nicht wie geplant stattfinden können, stieg damit auf zehn.

Lockerungen in Österreich

Österreich hatte als eines der ersten europäischen Länder seine Beschränkungen im Zuge der Coronakrise gelockert. Die Regierung hatte zudem signalisiert, einem möglichen Spielberg-Grand-Prix ohne Zuschauer "zumindest nicht im Wege stehen" zu wollen.

Am Freitag hatte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko im Interview mit dem Radiosender Ö3 die Pläne von sogar zwei Österreich-Rennen publik gemacht. Der Veranstalter habe mit seinem Konzept alle Auflagen erfüllt. Zu diesem möglichen historischen Doppelschlag in Österreich äußerte sich Carey nicht. Er dementierte diese Pläne aber auch nicht.

Negativer Coronatest notwendig

Klar ist: Unter Normalbedingungen steigt das Rennen am 5. Juli nicht. Der Rahmen soll und muss strikt reglementiert sein: Weniger als 2000 Menschen sollen den Tross bilden, der nur aus für die Durchführung unverzichtbaren Personen bestehen soll. Fans auf den Tribünen sollen nicht dabei sein, ebenso wenig Journalisten. Alle Teammitglieder müssen wohl kurz vor der Anreise einen negativen Coronatest nachweisen.

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