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Weil Japan gegen Spanien gewinnt : Trotz Sieg: Deutschland ereilt WM-Aus

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WM-Desaster Nummer zwei: Die DFB-Elf hat gegen Costa Rica zwar gewonnen, ist aber wie 2018 in der Vorrunde gescheitert, da Japan gegen Spanien gewann.

Weil Japan im Parallelspiel der Gruppe E Spanien 2:1 besiegte, nutzte Deutschland der 4:2-Sieg gegen Costa Rica nichts mehr.

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Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der Fußball-WM 2022 das Achtelfinale verpasst. Trotz des 4:2-Sieges gegen Costa Rica ist das Aus besiegelt. Im Parallelspiel sicherte sich Japan mit dem 2:1 gegen Spanien den Gruppensieg und zieht gemeinsam mit den Spaniern ins Achtelfinale ein.

Guter Start der DFB-Elf

Die deutsche Mannschaft erspielte sich gegen das gegnerische Abwehrbollwerk schnell gute Chancen. Thomas Müller kam frei zum Kopfball (9.), verfehlte aber das Tor von Costa Ricas Keeper Keylor Navas. Serge Gnabry macht es eine Minute später besser und köpfte nach Vorarbeit von Jamal Musiala und David Raum aus sieben Metern präzise ins rechte Toreck.

Leon Goretzka hätte schon in der 14. Minute auf 2:0 stellen können, doch parierte Navas seinen Kopfball.

Traurige Deutschemannschaft am 01.12.2022 im Al Bayt Stadium

Pressestimmen zum DFB-Aus - "Erdbeben erschüttert den Planeten Fußball" 

Deutschland ist bei der Fußball-WM ausgeschieden. Im Spiel gegen Costa Rica reichten auch vier Tore nicht. Die internationale Presse schreibt vom "Albtraumabend". Der Überblick.

Kimmich auf Rechts

Die DFB-Elf zog das Spiel weiterhin geschickt in die Breite. Flicks Schachzug, Joshua Kimmich auf Rechtsaußen spielen zu lassen, trug Früchte. Von der anderen Seite sorgten Raums Flanken für Gefahr. So ergaben sich Freiräume, die insbesondere Musiala und Gnabry nutzten. Costa Ricas Abwehr hatte alle Hände voll zu tun.

Und trotzdem drohte der DFB-Elf das Spiel schon vor der Pause zu entgleiten. In der 42. Minute startete Costa Rica einen seiner bis dahin wenigen Angriffe. Raum und Niklas Süle verschätzten sich bei einem langen Ball, Keysher Fuller kam frei zum Schuss - und Manuel Neuer konnte den Ball gerade noch über die Latte lenken.

Japan steht nach dem 2:1-Erfolg gegen Spanien im WM-Achtelfinale. Die unterlegenen Spanier sind ebenfalls weiter.

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Costa Rica erwacht

In der zweiten Hälfte verloren die Deutschen die Souveränität, Costa Rica bekam leicht Oberwasser. In der 54. Minute, als Japan gegen Spanien 2:1 in Führung ging, war Deutschland in der virtuellen Tabelle ausgeschieden.

Bundestrainer Hansi Flick hatte mittlerweile Niclas Füllkrug für Ilkay Gündogan ins Spiel gebracht, ehe in der 58. Minute der Schock kam. Costa Rica glich bei einem Konter aus, als Yeltsin Tejeda im Nachfassen traf.

Havertz dreht das Spiel, aber Japan führt

Doch die DFB-Elf wehrte sich gegen das drohende Aus. Musiala traf zwei Mal den Pfosten (61. und 67. Minute), dazwischen hatten auch Antonio Rüdiger und Thomas Müller eine gute Chance.

Costa Rica blieb aber gefährlich und schaffte in der 70. Minute das schier Unfassbare, als Juan Pablo Vargas seine Mannschaft mit 2:1 in Führung schoss. In diesem Moment war auch Spanien, das gegen Japan 1:2 zurücklag, virtuell gescheitert.

Das Spiel gegen Japan hat alles kaputt gemacht
Kai Havertz

Auch Füllkrug trifft noch

Kai Havertz brachte Deutschland mit dem 2:2 (73.) und 3:2 (85.) zurück ins Spiel. Japan lag aber gegen Spanien noch immer in Führung. Da nützte auch Niclas Füllkrugs 4:2 in 89. Minute nichts mehr.

Thomas Müller wendet sich nach dem Scheitern bei der WM an die deutschen Fans. Das 4:2 gegen Costa Rica war Müllers 121. und womöglich letztes Länderspiel.

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"Die Enttäuschung ist enorm", gestand Routinier Thomas Müller, der einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft andeutete. "Ich hab's mit Liebe getan, da könnt ihr euch sicher sein. Es ist ein bissl ein Ohnmachtsgefühl. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Das ganze Unglück ist mit dem Ergebnis gegen Japan passiert", sagte Müller mit Blick auf die 1:2-Auftaktpleite.

Fehlstart für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in die WM. Die DFB-Elf verliert ihr Auftaktspiel gegen Japan mit 1:2.

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Fast eine Randnotiz im deutschen Frust blieb der Auftritt von Schiedsrichterin Stéphanie Frappart. Die 38 Jahre alte Französin leitete als erste Frau in der Historie ein Spiel der Fußball-WM der Männer und hatte das Geschehen gut im Griff.

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