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Saisonstart am 17. Dezember - Non-Stop-Eishockey - DEL startet wieder durch

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Dank eines gemeinsamen Kraftakts nimmt nun auch die deutsche Eishockey Liga DEL ihren Spielbetrieb auf. Die Fans können sich auf "Non-Stop-Eishockey" freuen.

Die Deutsche Eishockey Liga startet am 17. Dezember mit allen 14 Teams, aber mit einem neuen Modus in die Saison 2020/21.

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Die Deutsche Eishockey Liga legt wieder los. Nach mehr als neunmonatiger Corona-Zwangspause startet die DEL am 17. Dezember doch noch in eine neue Spielzeit. Darauf einigten sich die 14 Klubs am Donnerstag, nachdem sie den Saisonstart zuvor bereits zweimal verschoben hatten.

Alle 14 Erstligisten werden teilnehmen. "Noch vor wenigen Wochen sah es nicht danach aus, dass es alle Vereine schaffen", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

Unser Ziel war immer, dass wir möglichst mit 14 Klubs starten wollen. Das ist uns gelungen.
DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke

Veränderter Modus in Corona-Saison

Die Liga wird ihren Meister 2021 nun in einem veränderten Modus mit einer Gruppeneinteilung in Nord und Süd küren. Kürzere Reisen senken die Kosten und erleichtern die Umsetzung der Hygienevorgaben. Die Hauptrunde wird von 52 auf 38 Spiele verkürzt, gespielt werden soll bis Mitte März an mehreren Wochentagen.

Pausiert wird absehbar nur an Heiligabend, am ersten Weihnachtstag und Neujahr. Playoffs sind auch geplant, allerdings sollen diese Stand jetzt verkürzt mit maximal drei Spielen pro Serie stattfinden. Der genaue Spielplan soll in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Auf einen Absteiger, den es ursprünglich erstmals in der kommenden Saison wieder geben sollte, wird verzichtet.

"Das war ein hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten und wahres Teamwork", so Geschäftsführer Tripcke: "Das Lob geht an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir jetzt mit voller Stärke in die neue Saison starten können."

Alle Fans können sich auf Non-Stop Eishockey freuen.
DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke

In der vergangenen Saison war die Titel-Entscheidung ausgefallen. Am 10. März hatte die DEL als erste deutsche Profiliga die Spielzeit vor den Playoffs vorzeitig aufgrund der Corona-Krise abgebrochen. Der ursprünglich für den 18. September angesetzte Re-Start konnte dann ebenso nicht gehalten werden wie ein erhoffter Auftakt Mitte November. Weil die Klubs sehr stark von den Zuschauereinnahmen abhängen, sah sich die DEL lange nicht imstande zu starten - anders als etwa die Handball- und die Basketball-Bundesliga.

Die Deutsche Eishockey-Liga DEL sehnt den Start herbei. Allerdings sind die personellen und finanziellen Voraussetzungen der 14 Klubs durch die Corona-Krise sehr unterschiedlich.

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Gehaltsverzicht und staatliche Hilfe

Zwischenzeitlich stand sogar eine Komplettabsage im Raum. Zwei wesentliche Faktoren lassen eine "Geistersaison" ohne Zuschauereinnahmen nun doch zu: Der ligaweite Gehaltsverzicht von Spielern und Trainern von bis zu 60 Prozent sowie die Auszahlung von staatlichen Hilfszahlungen von bis zu 800.000 Euro an viele Klubs.

Als letzter Wackelkandidat hatten die Kölner Haie Grünes Licht für einen Saisonstart gegeben. Auch die Krefeld Pinguine, bei denen die Spieler den kurzfristig geforderten Gehaltsverzicht aufgrund von noch ausstehenden Gehaltszahlungen zunächst abgelehnt hatten, sind dabei.

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