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Bundesliga | DFB hat entschieden - Keine Strafe für Anti-Rassismus-Aktionen

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Die Solidaritätsaktionen in der Fußball-Bundesliga bleiben sportrechtlich ohne Folgen. Der DFB will auch künftig Anti-Rassismus-Aktionen von Fußballprofis nicht ahnden.

Jadon Sancho am 31.05.20 in Paderborn
Jadon Sancho (Borussia Dortmund)
Quelle: DPA

Die Fußballprofis, die in der Bundesliga öffentlich gegen Rassismus protestiert hatten, werden vom DFB nicht bestraft. Der Kontrollausschuss des DFB entschied, dass gegen Jadon Sancho und Achraf Hakimi von Borussia Dortmund sowie Weston McKennie vom FC Schalke 04 und Marcus Thuram von Borussia Mönchengladbach keine Verfahren eingeleitet werden.

Protest gegen George Floyds Tod

Die vier hatten am Pfingstwochenende durch verschiedene Aktionen und Gesten auf dem Rasen gegen den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in den USA protestiert.

Seine Linie will das DFB-Gremium auch bei neuerlichen Anti-Rassismus-Aktionen an den kommenden Spieltagen beibehalten.

Die Proteste einiger Spieler gegen Rassismus und das Dilemma des DFB.

Beitragslänge:
1 min
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"Gezielte Anti-Rassismus-Aktionen"

"Natürlich hat der DFB-Kontrollausschuss stets die Vorgaben der FIFA-Fußballregeln und der DFB-Ordnungen im Blick. Im konkreten Fall handelt es sich aber um gezielte Anti-Rassismus-Aktionen der Spieler, die sich damit für Werte starkmachen, für die der DFB ebenfalls steht und immer eintritt", sagte Anton Nachreiner, der Vorsitzende des Kontrollausschusses:

Daher werden keine Verfahren eingeleitet, auch bei vergleichbaren Anti-Rassismus-Aktionen in den nächsten Wochen nicht.
Anton Nachreiner

Grundsätzlich erlauben die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der DFB keine politische Botschaften auf der Spielkleidung oder während der Partien. In den DFB-Regeln heißt es unter anderem, dass die Spieler keine Unterwäsche mit «politischen, religiösen oder persönlichen Slogans» zeigen dürfen.

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