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Erstligisten halten sich schadlos

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DFB-Pokal am Samstag - Erstligisten halten sich schadlos

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Die Pokalüberraschung blieb in den Erstrunden-Spielen des DFB-Pokals am Samstag aus. Kein Bundesligist stolperte, doch bei einigen lief es noch nicht rund.

Nach der Erstrunden-Pleite von Hertha BSC im DFB-Pokal haben sich die Fußball-Bundesligisten am Samstag keine weiteren Blößen gegeben.

Neun Erstligisten ziehen am Samstag in zweite Runde vom DFB-Pokal ein

Angeführt von RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach zogen acht Erstligisten in die zweite Runde ein. Als Erstligist Nummer neun setzte sich am späten Samstagabend Werder Bremen mühsam 2:0 (0:0) beim Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena durch.

Neben den beiden Champions-League-Teilnehmern gelangen auch dem VfL Wolfsburg, dem 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt und dem FC Augsburg gelungene Generalproben für den Bundesliga-Start am kommenden Wochenende. Nur der 1. FC Union Berlin musste in die Verlängerung, um das frühe Aus beim Karlsruher SC zu verhindern. 

Die Zweitligisten VfL Bochum und VfL Osnabrück meisterten ihre Erstrunden-Duelle mit Amateur-Vereinen ebenfalls erfolgreich.

Schnelles Pokaltor von RB Leipzig

Champions-League-Halbfinalist RB Leipzig lieferte dem 1. FC Nürnberg beim 3:0 (1:0) in der ersten Hälfte Anschauungsunterricht in Umschaltspiel, Tempo und Aggressivität. Nach einem folgenschweren Patzer von Schlussmann Christian Mathenia war Amadou Haidara bereits nach 137 Sekunden erfolgreich - es war das schnellste Pokaltor von RB in seiner Geschichte.

Joker Yussuf Poulsen (67.) zerstörte alle Hoffnungen des Fußball-Zweitligisten auf eine Überraschung und schickte Leipzig zum vierten Mal nacheinander in die zweite Runde. Debütant Hee-chan Hwang (90.) belohnte sich kurz vor Schluss selbst.

Mühe für Eintracht Frankfurt gegen 1860

Deutlich mehr Mühe hatte Eintracht Frankfurt gegen Drittligisten 1860 München. Die Hessen benötigten in ganz schwachen 90 Minuten einen kurzen Zwischensprint nach der Pause und mächtig Abschlussschwäche der "Löwen" für ein 2:1 (0:0).

André Silva (51. Minute) und Bas Dost (56.) trafen für die Gäste. Dem TSV reichte ein Elfmetertor von Phillipp Steinhart (78.) nicht zur Überraschung. Von einem Klassenunterschied war im zuschauerleeren Grünwalder Stadion nichts zu sehen.

1. FC Köln glänzt mit Effektivität

In Torlaune zeigte sich der 1. FC Köln. Auch ohne seinen vor dem Abgang stehenden Torjäger Jhon Cordoba feierte der Bundesligist einen standesgemäßen Sieg gegen den Regionalligisten VSG Altglienicke. Die Rheinländer gewannen im eigenen Stadion mit 6:0 (3:0). Zweimal Elvis Rexhbecaj (36./63.), Kapitän Jonas Hector (17., Foulelfmeter), Rafael Czichos (43.), Salih Özcan (67.) sowie Dominick Drexler (85.) schossen vor 300 Zuschauern die Tore für den FC. Köln glänzte vor allem mit Effektivität, der tapfere Außenseiter aus Berlin wurde letztlich etwas unter Wert geschlagen.

Wolfsburg Spieler jubeln über den Sieg.
Die Wolfsburg Spieler bejubeln ihr Weiterkommen.
Quelle: DPA

Zum Vereinsjubiläum feiert Wolfsburg Arbeitssieg

Der VfL Wolfsburg feierte einen Arbeitssieg zum Vereinsjubiläum: Genau 75 Jahre nach seiner Gründung setzten sich der VfL gegen den brandenburgischen Pokalsieger Union Fürstenwalde glanzlos mit 4:1 (2:1) durch. Die Partie fand ohne Zuschauer in Wolfsburg statt, weil der Viertligist wegen der erforderlichen Hygienemaßnahmen auf sein Heimrecht verzichtete.

Der Tabellenfünfte der Regionalliga Nordost ging sogar durch einen in der elften Minute von Darryl Geurts verwandelten Foulelfmeter in Führung. Doch die Niedersachsen drehten durch zwei Tore von Joao Victor (23. und 29.) das Spiel. Je länger die Begegnung andauerte, desto deutlicher wurde die Überlegenheit der Norddeutschen.

Gladbach gewinnt problemlos ohne Trainer Rose

Auch ohne Trainer Marco Rose ist Borussia Mönchengladbach ein erfolgreicher Start in die neue Fußball-Saison gelungen. Gladbach gewann 8:0 (5:0) gegen den Bremer Regionalligisten FC Oberneuland.

Vor 300 Zuschauern im heimischen Stadion waren Patrick Herrmann (13. und 14. Minute), Jonas Hofmann (19.), Ramy Bensebaini (25.), Nico Elvedi (35.), Florian Neuhaus (52./84.) und der eingewechselte Ibrahima Traoré (76.) die Torschützen. Rose hatte im vergangenen Jahr beim Zweitrunden-Aus bei Borussia Dortmund (1:2) die Rote Karte gesehen und war am Samstag gesperrt.

Union Berlin muss in die Verlängerung

Der 1. FC Union Berlin hat mit Mühe die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Der Fußball-Bundesligist gewann beim Zweitligisten Karlsruher SC mit 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung. Den entscheidenenden Treffer erzielte Neuzugang Nico Schlotterbeck in der 118. Minute. Die Partie wurde gemäß der aktuellen Corona-Verordnung in Baden-Württemberg vor 450 Zuschauern ausgetragen.

1.600 Jenaer sehen Bremer Sieg

Florian Kohfeldt hat mit Werder Bremen nach einer völlig verkorksten Vorsaison mühsam den Wiedergutmachungskurs aufgenommen. Sein Team setzte sich beim Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena nach Anlaufschwierigkeiten mit 2:0 (0:0) durch. Vor zugelassenen 1.600 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld trafen Joshua Sargent (49.) und Tahith Chong (87.) für Bremen. In der Defensive unterliefen Werder viele einfache Fehler, auch fehlte beim Umschaltspiel das nötige Tempo, sodass die Gastgeber immer wieder in die Nähe des Bremer Tores kamen.

Eine Pokal-Überraschung verpasst hat Fünftligist SV Todesfelde. Die Schleswig-Holsteiner unterlagen vor 500 Zuschauern im heimischen Joda-Sportpark dem Zweitligisten VfL Osnabrück mit 0:1 (0:0). Sebastian Klaas (77. Minute) erzielte das Siegtor.

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