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DFB-Pokal - Wolfsburgs Frauen feiern Pokal-Rekord

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Der VfL Wolfsburg hat das DFB-Pokalfinale der Frauen gewonnen - zum sechsten Mal in Folge: Rekord. Gegen Essen setzte sich der Meister aber erst im Elfmeterschießen durch.

Die Wolfsburgerin Lena Gössling (l) jubelt mit dem Pokal vor ihren Mitspielerinnen am 04.07.2020 in Köln.
Die Wolfsburgerinnen bejubeln ihren sechsten Pokalsieg in Folge.
Quelle: dpa

Der Titelverteidiger setzte sich im Endspiel in Köln gegen einen beherzt aufspielenden Underdog aus Essen erst mit 4:2 im Elfmeterschießen durch. Damit triumphierten die Wolfsburgerinnen als erstes Frauen-Team zum sechsten Mal in Serie: Neuer Pokal-Rekord.

Insgesamt war es der siebte Pokal-Streich für die Wolfsburgerinnen. Dieser war allerdings ein hart erarbeiteter: In einem dramatischen Geister-Pokalfinale erkämpfte sich der deutsche Meister mit mächtig viel Mühe und etwas Glück die historische Bestmarke.

Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung stand es 3:3 (3:3, 1:2). VfL-Torhüterin Friederike Abt wurde mit zwei gehaltenen Elfmetern zur Matchwinnerin, Pernille Harder verwandelte zum Sieg für den Favoriten.

Am Tag nach dem Pokalspiel analysiert VfL-Kapitänin Alexanda Popp den hart erkämpften Sieg und spricht über die Ziele in der Champions League:

Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg analysiert im Gespräch mit Claudia Neumann den Sieg im Pokalfinale gegen Essen und die noch ausstehende Herausforderung Champions League.

Beitragslänge:
3 min
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Essen geht mit Anstoß in Führung

Zu den wenigen zugelassenen Zuschauern im Müngersdorfer Stadion gehörte Martina Voss-Tecklenburg. Auch die Bundestrainerin staunte nicht schlecht, als der selbsternannte Ausbildungsverein aus dem Ruhrpott im Duell mit dem erfahrenen Starensemble direkt nach dem Anstoß in Führung durch Lea Schüller ging. Gerade mal zwölf Sekunden waren gespielt. Doch der überraschende Vorsprung währte nicht lange - weil die dänische Topstürmerin Harder ihrerseits ihre gnadenlose Effizienz bewies (11. Minute).

Das Tempo blieb hoch, es ging hin und her - und die in der Liga so selten geforderte Wolfsburger Abwehr offenbarte ungewohnte Schwächen. So auch beim Kopfball von Marina Hegering zur erneuten Essener Führung (18. Minute).

Popp wird laut

Der Favorit antwortete mit wütender Gegenwehr, die Begegnung wurde hitziger. Auch nach dem Seitenwechsel behielt Essen seine mutige offensive Ausrichtung bei. So verpasste Jana Feldkamp (59.) mit einem Schuss an den Innenpfosten den nächsten Essener Treffer. Beim VfL motzte Nationalstürmerin Alexandra Popp nach der Szene ihre passiven Teamkolleginnen an: "Jetzt macht doch mal mit!" Es wirkte: Anna Blässe glich mit einem 25-Meter-Gewaltschuss erneut aus.

Dominique Janssen brachte den Favoriten kurz vor regulärer Spielzeit erstmals in Führung (86.), doch Essen steckte nicht auf: Die eingewechselte Irini Ioannidou sorgte per Freistoß in der Nachspielzeit für die Verlängerung. Dort drängte der Favorit auf die Entscheidung, diese fiel aber erst im Elfmeterschießen.

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