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DFB-Pokal | Halbfinale : Forsberg schießt RB Leipzig ins Finale

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RB Leipzig hat den Einzug ins DFB-Pokal-Finale geschafft. Die Sachsen siegten gegen Werder Bremen in der Verlängerung 2:1. Das Siegtor erzielte Emil Forsberg in der 120. Minute.

Julian Nagelsmann kann vor seinem Wechsel zum FC Bayern München weiter vom ersten Titel mit RB Leipzig träumen. Der Tabellenzweite der Fußball-Bundesliga gewann beim SV Werder Bremen ein umkämpftes und packendes Pokal-Halbfinale mit 2:1 (0:0) nach Verlängerung.

Die Leipziger stehen zum zweiten Mal nach 2019 im Pokalendspiel und treffen am 13. Mai im Berliner Olympiastadion auf den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen Borussia Dortmund und dem Zweitligisten Holstein Kiel (Samstag, 20.30 Uhr).

Werder hält dagegen

Werder-Trainer Florian Kohfeldt hatte sich für eine überraschende Aufstellung entschieden und Jean-Manuel Mbom und Davie Selke in die Anfangself berufen. Und in der Tat hielten die Bremer dadurch voll dagegen und brachten die Leipziger so aus dem Konzept. Vor der Pause hatte Werder mit Ausnahme einer Chance des Leipzigers Alexander Sörloth (4.) sogar die besseren Szenen.

Nach einer halben Stunde hatte Josh Sargent eine Riesenchance zur Führung, kurz vor der Pause entschied Schiedsrichter Manuel Gräfe nach einem Zweikampf zwischen Nordi Mukiele und Selke zunächst auf Strafstoß für die Gastgeber, nahm diese Entscheidung nach Intervention von Video-Assistentin Bibiana Steinhaus-Webb und eigener ausführlicher Videosichtung aber zurecht wieder zurück.

Archiv: DFB-Pokal am 25.07.2017

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Leipzig nach der Pause besser

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Leipziger den Druck und hatten Pech, dass Sörloth mit einem Kopfball nur die Latte (65.) und Christopher Nkunku nur den Pfosten trafen (78.).

Doch Werder hielt weiter mit viel Leidenschaft dagegen und rettete sich in die Verlängerung - auch dank Keeper Jiri Pavlenka, der kurz vor Abpfiff eine Riesenchance des eingewechselten Yussuf Poulsen entschärfte.

Matchwinner Emil Forsberg

Kohfeldt machte sein Team in der Pause zur Verlängerung noch einmal lautstark heiß, doch dann schlug der Favorit eiskalt zu und ging durch Hee-Chan Hwang in der 93. Minute in Führung. Werder gab nicht auf - und Leonardo Bittencourt profitierte in der Nachspielzeit der ersten Verlängerung von einem schweren Patzer des Leipziger Abwehrrecken Dayot Upamecano - 1:1.

Das Spiel wurde nun zu einem Krimi, in dem Emil Forsberg in der ersten Minute der Nachspielzeit auf Vorarbeit von Hwang den Schlusspunkt setzte.

Kohfeldt bleibt Trainer

So kassierten die in der Liga stark vom Abstieg bedrohten Bremer trotz einer couragierten Leistung den nächsten Rückschlag. Dennoch wird die siebte Niederlage in den vergangenen acht Pflichtspielen für Trainer Florian Kohfeldt keine Konsequenzen haben.

Florian bleibt natürlich Trainer. Das ist ganz klar.
Werder-Geschäftsführer Frank Baumann

"Wir haben nach sieben Niederlagen in Folge in der Bundesliga natürlich eine Analyse vornehmen müssen, wie wir uns aus der Abwärtsspirale befreien können", sagte Werder-Geschäftführer Frank Baumann in der ARD: "Wir haben heute ein ganz anderes Gesicht gesehen."

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