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4:1 im Finale gegen Leipzig - Dortmund feiert Pokalsieg

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Eine starke Halbzeit war genug: Borussia Dortmund hat mit dem 4:1 (3:0) im Finale gegen RB Leipzig den DFB-Pokal gewonnen.

Borussia Dortmund hat zum fünften Mal den DFB-Pokal gewonnen. Der BVB bezwang RB Leipzig im Finale in Berlin mit 4:1 (3:0) und verwehrte den Sachsen ihren ersten Titelgewinn.

Sancho macht den Anfang

Jadon Sancho eröffnete nach fünf Minuten mit der ersten BVB-Chance den Torreigen. Marco Reus hatte im Mittelfeld den Ball erobert, Erling Haaland und Mahmoud Dahoud leisteten die Vorarbeit für den Torschützen.

Anschließend hatte Leipzig zwar mehr vom Spiel und kombinierte teils ansehnlich, wurde aber vor der Pause nicht ein einziges Mal gefährlich.

Vorbereiter Marco Reus

Anders der BVB, der gleich die zweite Möglichkeit nutzte. Und wieder war Reus mit einer Balleroberung der Initiator. Nutznießer war diesmal Haaland, der sich gegen Dayot Upamecano durchsetzte und zum 2:0 einschoss (28.).

Immer wieder konnten die Borussen nach Ballgewinn schnell umschalten und massive Lücken in die RB-Defensive reißen. So auch vor dem dritten Tor, das wieder Sancho erzielte (45.+2).

Dortmund feierte laut, aber kurz, berichtet Thomas Münten. Rund 700 Fans hatten sich am Borsigplatz versammelt, es habe Böllerschüsse gegeben - und wenig Abstand untereinander.

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Top-Chance für Leipzigs Nkunku

Die zweite Halbzeit begann für den BVB mit einer Schrecksekunde. Der zur Halbzeit eingewechselt Christopher Nkunku tauchte frei vor Torwart Roman Bürki auf, traf aber nur die Oberkante der Latte.

Leipzig blieb am Drücker - auch, weil der ebenfalls eingewechselte Yussuf Poulsen mächtig Wirbel machte. Die Abwehr der Dortmunder hatte alle Hände voll zu tun.

Mit der Einwechslung von Emil Forsberg und Konrad Laimer holte RB-Trainer Julian Nagelsmann in der 62. Minute die nächsten Pfeile aus dem Köcher.

Das sind unglaubliche Momente: Was wir heute für ein Spiel gezeigt haben, welche Moral wir in den vergangenen Wochen bewiesen haben, wie wir uns in diese Saison zurückgekämpft haben. Das macht uns unheimlich stolz.
BVB-Kapitän Marco Reus

Leipzig drängt - Dortmund in Not

Dortmund rang um Entlastung und hätte bei seinem ersten Angriff in der zweiten Halbzeit das 4:0 machen müssen, doch setzte Thorgan Hazard aus fünf Metern den Ball neben den Pfosten (66.).

Ein Tor, das die Dortmunder bitter nötig gehabt hätten, denn Leipzig drehte weiter auf. Forsberg traf in der 71. Minute den Pfosten (Bürki hätte keine Chance gehabt), und Dani Olmo erzielte wenige Augenblicke später mit einem schönen Schuss aus 17 Metern den längst fälligen ersten Leipziger Treffer.

DFB-Pokal-Finale, RB Leipzig - Borussia Dortmund: Dortmunds Erling Haaland feiert mit seinen Mannschaftskameraden
Doppel-Torschütze Erling Haaland feiert mit seinen Dortmunder Mannschaftskameraden
Quelle: reuters/Annegret Hilse

Dortmunder Leichtsinn

Bei Dortmund schlichen sich nun auch Leichtsinnsfehler ein. Sanchos missglückter Rückpass hätte den Leipzigern beinahe den Anschlusstreffer beschert (75.).

Bei einem der raren Konter hätte der BVB in der 84. Minute alles klar machen müssen, doch Sancho nahm's zu lässig und vertändelte. Im nächsten Anlauf klappte es dann, als Haaland bei einem weiteren Konter das 4:1 erzielte.

Wir sind das zweite Mal in drei Jahren da und bekommen das zweite Mal auf den Sack, das ist natürlich bitter.
RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff

So sind die Leipziger wie schon vor zwei Jahren im Endspiel gescheitert und müssen weiter auf den ersten Titel der Klubgeschichte warten - ohne Trainer Julian Nagelsmann, der im Sommer zum FC Bayern wechseln wird.

Terzics großer Coup

Auf der anderen Seite krönte Edin Terzic, der schon als Fan, Betreuer und Co-Trainer beim Pokalfinale war, sein gelungenes Einspringen für den entlassenen Lucien Favre.

Ob der 38-Jährige tatsächlich zur kommenden Saison als Assistent seines Nachfolgers Marco Rose in die zweite Reihe zurücktritt? "Das ist der klare Plan. Ich möchte auch in der kommenden Saison dabei helfen, dass die Mannschaft guten Fußball spielt. In welcher Funktion auch immer", sagte Terzic der ARD.

Mit Material von heimspiel.de, dpa und SID

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