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20. Grand-Slam-Titel - Djokovic triumphiert in Wimbledon

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Der Favorit setzt sich durch: Novak Djokovic gewinnt das Finale in Wimbledon gegen Matteo Berrettini (Italien). Damit holt der "Djoker" seinen 20. Grand-Slam-Titel.

Mit dem sechsten Wimbledonsieg hat der Weltranglisten-Erste wie seine langjährigen Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal nun sagenhafte 20 Grand-Slam-Titel auf dem Konto.

Djokovic musste am großen Sport-Sonntag in London aber hart kämpfen, ehe das 6:7 (4:7), 6:4, 6:4, 6:3 gegen den italienischen Final-Debütanten Matteo Berrettini perfekt war. Der 25-Jährige hatte erstmals das Endspiel bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht.

Die vergangenen zehn Jahre waren eine unglaubliche Reise, die hier nicht aufhört.
Novak Djokovic

Djokovic würdigte nach seinem dritten Sieg in Folge beim Rasen-Klassiker seine Konkurrenten Federer und Nadal. Diese würden ihn auf seiner Rekordjagd antreiben: "Sie sind Legenden unseres Sports und der Grund, warum ich überhaupt an diesem Punkt bin."

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Erstmals Italiener in Wimbledon-Finale

Durch den Weltranglisten-Neunten war Italien erstmals in einem Einzel-Endspiel in Wimbledon vertreten. Es schien, als würde der 1,96 Meter lange Außenseiter in seinem bisher größten Match erst einmal mit sich selbst zu tun haben. So hatte Djokovic beim 5:2 einen Satzball. Doch den vergab er genauso wie die Chance, beim 5:3 mit eigenem Aufschlag den Satz zu holen. Nun war auch Berrettini im Finale angekommen und gewann tatsächlich per Ass den Tiebreak.

Djokovic ließ sich vom Rückstand nicht beeindrucken. Er legte zwei schnelle Breaks vor und wehrte diesmal auch das erneute Aufbäumen Berrettinis souverän ab. Angefeuert von den Fans kämpfte Berrettini weiter unermüdlich, mit tollen Ballwechseln rissen die Kontrahenten das Publikum von den Sitzen. Doch das Momentum konnte er Djokovic nicht mehr entreißen.

Djokovic auf weiterer Rekordjagd

Dem Serben fehlen nur noch zwei Schritte zu einer im Herren-Bereich einmaligen Leistung. Sollte der 34-Jährige in drei Wochen in Tokio Olympia-Gold holen und danach noch die US-Open-Trophäe abräumen, hätte er den Golden Slam geschafft. Das gelang bisher nur Steffi Graf 1988. Allerdings stellte Djokovic seinen eigentlich fest geplanten Olympia-Start nach dem Ausschluss von Zuschauern und wegen der coronabedingten Einschränkungen am Sonntagabend wieder infrage.

Mit seinem Sieg in Wimbledon wahrt Djokovic aber auch die Chance, die vier wichtigsten Turniere in diesem Jahr alle zu gewinnen und den Grand Slam zu schaffen. Dies gelang zuletzt 1969 dem Australier Rod Laver. "Ich werde es auf jeden Fall versuchen", kündigte Djokovic an. Den Allzeit-Rekord hält mit 24 Grand-Slam-Titeln die Australierin Margaret Court.

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