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Eishockey | Final-Playoff - Grizzlys gewinnen Spiel eins in Berlin

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Die Grizzlys Wolfsburg haben das erste Playoff-Finalspiel um die deutsche Meisterschaft im Eishockey gewonnen. Nach dem 3:2 in Berlin fehlt den Grizzlys noch ein Sieg zum Titel.

Die Grizzlys Wolfsburg haben den Auftakt der DEL-Finalserie gewonnen. Bei den Eisbären Berlin siegten sie mit 3:2. Das entscheidende Tor schoss Julian Melchiori in der 78. Minute.

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Nach einem Krimi mit Überlänge greift ein krasser Außenseiter nach dem Jubiläumstitel: Den Grizzlys Wolfsburg fehlt nur noch ein Sieg zu ihrer ersten Meisterschaft - und der 100. in der deutschen Eishockey-Geschichte.

Wolfsburg fehlt ein Sieg zum Titel

Im ersten Playoff-Endspiel setzte sich das Team des Ex-Bundestrainers Pat Cortina mit 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 1:0) nach Verlängerung beim Nord-Hauptrundensieger Eisbären Berlin durch. Bereits am Mittwoch in eigener Halle könnten die Niedersachsen, die im Halbfinale den Topfavoriten Adler Mannheim ausgeschaltet hatten, mit einem weiteren Sieg den historischen Titelgewinn perfekt machen.

Gerrit Fauser (34.), Garrett Festerling (58.) und Julian Melchiori (78.) erzielten die Tore der Grizzlys, für die Eisbären trafen Marcel Noebels (54.) und Zach Boychuk (60.).

Zwei starke Torhüter

Im Duell der Nationaltorhüter Mathias Niederberger und Dustin Strahlmeier standen sich beide zunächst in nichts nach und machten alle Chancen im ersten Drittel zunichte, wobei der Wolfsburger Strahlmeier etwas mehr Arbeit hatte.

"Jetzt haben wir die Tür aufgemacht, und jetzt gehen wir durch", hatte Eisbären-Kapitän Frank Hördler prophezeit. Der Vorgabe des 36-Jährigen, der bei allen sieben Berliner Titeln auf dem Eis gestanden hatte, versuchten seine Teamkollegen zu folgen.

Entscheidung in der Verlängerung

Pech hatte Noebels mit einem Pfostenschuss (23.). Danach kamen die Wolfsburger besser ins Spiel: Beim zweiten Powerplay schlug Fauser im Nachschuss zu. Zum Ende des dritten Drittels überschlugen sich die Ereignisse: Zweimal glichen die Berliner aus, Boychuk erzwang 38 Sekunden vor Schluss die Overtime.

Mit dem Finale in maximal drei Spielen enden die kürzesten Play-offs in der DEL-Geschichte - und eine verkürzte, aber stressige Saison. "Es ist das 21. Spiel in 42 Tagen", betonte Grizzlys-Manager Karl-Heinz Fliegauf bei MagentaSport: "Das ist extrem, Hut ab." Wegen der Corona-Pandemie und der wirtschaftlichen Folgen war die DEL erst am 17. Dezember gestartet.

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