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Eishockey | WM - DEB-Team verpasst Finale und spielt um Bronze

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Aus der Traum vom WM-Finale: Das deutsche Eishockey-Team verliert im Halbfinale unglücklich gegen Finnland und spielt nun am Sonntag um Bronze.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den Einzug ins Endspiel der Weltmeisterschaft in Riga verpasst. Im Halbfinale unterlag das Team von Bundestrainer Toni Söderholm gegen Finnland mit 1:2 (0:2, 1:0, 0:0) und spielt nun am Sonntag (14:15 Uhr) gegen die USA um Bronze. Das Finale bestreiten Finnland und Kanada.

Ich kann vor meiner Mannschaft nur den Hut ziehen. Das war richtig stark.
Bundestrainer Toni Söderholm

Finnland gnadenlos effektiv

Ein Treffer von Matthias Plachta (32.) in Überzahl war letztlich zu wenig für die leidenschaftlich kämpfenden deutschen Kufen-Cracks, die den Titelverteidiger immer wieder ins Wanken brachten. Für die gnadenlos effektiven Finnen waren Iiro Pakarinen (14.) und Hannes Björninen (19.) erfolgreich.

Im kleinen Finale kann die deutsche Auswahl trotzdem noch das beste Abschneiden bei einer WM seit 1953 erreichen. Damals hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds bei allerdings nur drei Teilnehmern in der Endabrechnung Silber gewonnen, nachdem die Tschechoslowakei vorzeitig abgereist war. 2010 bei der Heim-WM war das DEB-Team am Ende Vierter geworden.

Blick geht nach vorne zum kleinen Finale

"Da geht es in Anführungszeichen nur um Bronze", sagte Verteidiger Korbinian Holzer mit Blick auf das Spiel um drei, "aber wir werden noch mal alles raushauen und keinen einzigen Tropfen im Tank lassen."

"Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß. Wir hatten wieder die Chance, eine große Nation zu schlagen", sagte Kapitän Moritz Müller. "Wir waren die bessere Mannschaft, Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden." Im Moment sei jeder gerade geknickt, so Müller, "aber wir schauen nach vorne und wollen die Medaille gewinnen."

Individuelle Fehler vor den Gegentoren

Der dreimalige Weltmeister aus Skandinavien kam im Halbfinale wie aus dem Nichts zur Führung, als ausgerechnet der bislang so starke Torhüter Mathias Niederberger bei einem eigentlich harmlosen Schuss von Pakarinen patzte. Björninen erhöhte kurz vor der ersten Pause gar zum 2:0, nachdem ihm eine abprallende Scheibe nach einem unsauberen Pass von Lukas Reichel auf Moritz Seider in den Lauf gefallen war.

Es hat nur ein Quäntchen Glück gefehlt im Abschluss.
Matthias Plachta

Dass das deutsche Team ohne individuelle Fehler auf Augenhöhe agierte, bewies es im Mittelabschnitt. Hoffnungen kamen auf, wie im Viertelfinale gegen die Schweiz ein 0:2 noch zu drehen. Im Schlussdrittel machte Deutschland noch einmal mächtig Dampf und war phasenweise drückend überlegen. Ein später Ausgleich fiel diesmal aber nicht mehr.

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