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Pokalsieg über Leverkusen - FC Bayern holt das Double

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Der FC Bayern ist weiter in Siegerlaune: Der deutsche Rekordmeister setzt sich im Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen mit 4:2 durch.

Der FC Bayern hat zum 13. Mal das Double gewonnen. Der deutsche Rekordmeister setzte sich im DFB-Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen mit 4:2 durch. Für die Bayern ist es der insgesamt 20. Pokaltitel. Im Finale der Frauen setzte sich zuvor in Köln Meister Wolfsburg mit viel Mühe gegen Außenseiter Essen im Elfmeterschießen durch.

Im Berliner Olympiastadion brachten David Alaba (16.) und Serge Gnabry (24.) die Münchner früh auf die Siegerstraße. Robert Lewandowski traf doppelt nach der Pause (59. und 89.). Sven Bender (64.) und Kai Havertz (90+4./Handelfmeter) erzielten die Tore für die Werkself gegen über weite Strecken dominante Bayern.

FC träumt vom Triple - Bayer in Europa League noch dabei

Die Triple-Träume leben damit weiter für den FC Bayern. Im August geht es für die Mannschaft von Hansi Flick in der Champions League weiter - das Finale am 23. August in Lissabon ist das Ziel.

Leverkusen verfolgt derweil das "Vizekusen"-Image weiter. Die nächste Chance, dieses abzulegen, bietet sich beim Europa-League-Finalturnier in Nordrhein-Westfalen.

Die Fans fehlen

Dem 77. Finale des DFB-Pokals fehlte, was das Endspiel in Berlin stets so besonders macht: die Fans. Die knapp 75.000 Plätze waren wegen der Corona-Pandemie verwaist, die in den Vereinsfarben geschmückten Kurven ließen den sonst so stimmungsvollen Rahmen nur erahnen. "Wenn in so einem herrlichen Stadion die Fans fehlen, das tut schon weh", kommentierte Thomas Müller nach dem Spiel in der ARD.

Im Münchner Block waren die Namen Hunderter Fanklubs aufgelistet, die Gegenseite war in rot-schwarz gehalten und mit einer Aufforderung an die Leverkusener versehen: "Holt den Pokal nach Lev. Schreibt Geschichte" stand auf einem Banner.

Die leeren Ränge des Olympiastadions in Berlin am 04.07.2020.
Corona macht es nötig: Das Pokalfinale fand ohne Fans statt.
Quelle: imago

Das Team von Trainer Peter Bosz ließ zumindest anfangs erahnen, dass es an seine Chance glaubte. Leverkusen wirkte in den ersten Minuten wacher und ließ kein geordnetes Aufbauspiel der Bayern zu. Nach dem durchwachsenen Start übernahm der Favorit aus München aber zunehmend die Kontrolle. Nach dem Treffer von Alaba wirkte Leverkusen geschockt und fand in der Folge kaum Zugriff.

FCB in der Schlussphase unter Druck

Bayern dominierte, kombinierte sicher und löste die vereinzelten Konter mit großer individueller Klasse. Nach dem zweiten Tor reduzierte München etwas das Tempo, blieb aber immer Herr der Lage. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nicht. Vor allem die Überlegenheit im Mittelfeld stach hervor. Defensiv standen die Bayern stabil. Lewandowskis Schuss aus etwa 30 Metern boxte Bayer-Torhüter Lukas Hradecky ins eigene Tor.

Der Anschluss durch Bender nach einer Ecke kam überraschend. Bayer fand dadurch aber neuen Mut und hatte seine beste Phase im Spiel. Die Bayern gerieten unter Druck, in der Abwehr taten sich Lücken auf. Nur mit Glück und dank Leverkusener Ungenauigkeiten kassierten sie keinen weiteren Gegentreffer in dieser Phase. Dann sorgte Lewandowski für die Entscheidung. Es war der insgesamt achte Treffer des Polen in einem Pokalfinale - Rekord. Der Treffer von Havertz kam zu spät.

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