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Bayern "hellwach" gegen Favoritenschreck Lyon

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Champions League | Halbfinale - Bayern "hellwach" gegen Favoritenschreck Lyon

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Bayern München will auf der vorletzten Hürde der Mission Triple keinesfalls stolpern. Der Topfavorit ist vor Olympique Lyon gewarnt.

Training FC Bayern
Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick ist vor Lyon gewarnt.
Quelle: reuters

Am Mittwoch (ab 21.00 Uhr | Liveticker) wartet beim Finalturnier der Champions League auf den FC Bayern der französische Favoritenschreck Olympique Lyon als letzte Hürde vor dem großen Finale am Sonntag (bei deutscher Beteiligung live im ZDF) und auf dem Weg zum angestrebten Triple.

Die Pokal-Experten aus Lyon hatten zuletzt Juventus Turin mit Superstar Cristiano Ronaldo und Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola düpiert, damit soll nach dem Willen der Bayern jetzt Schluss sein. Der deutsche Rekordmeister ist aber gewarnt: "Da muss man hellwach sein", sagte Kapitän Manuel Neuer. Fehler könnten natürlich "schnell bestraft" werden und man könne "schnell draußen sein".

Bayern in der Favoritenrolle

Die Rollen sind jedoch mehr als nur klar verteilt, spätestens mit der historischen 8:2-Gala im Viertelfinale gegen den FC Barcelona ist der FC Bayern zum Topfavoriten beim Final-8-Turnier in Lissabon avanciert.

Gegen Lyon könnte es den 20. Pflichtspielsieg in Serie geben, auch die Torquote von 4,33 pro Spiel in der Königsklasse zeugt von der Dominanz der Bayern.

Erinnerungen an Pleite gegen Lyon

Doch der frühere französische Serienmeister (2002 bis 2008) blüht beim Finalturnier in der Außenseiterrolle auf. Und auch die Bayern wissen, wie es ist, gegen Lyon zu verlieren, auch wenn dies schon lange her ist: Beim Zwischenrundenspiel im März 2001 setzte es für die Münchener ein 0:3. Der damalige FCB-Präsident Franz Beckenbauer hielt im Anschluss eine legendäre Wutrede, bezeichnete das Team als "Uwe-Seeler-Traditions-Mannschaft".

Gute Erinnerungen an Lyon gibt es für die Bayern-Profis aber auch. 2013 im Halbfinale gegen Olympique gab es zwei Siege (1:0/3:0), am Mittwoch soll der nächste folgen. Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick zeigt sich fokussiert auf dem Weg um zweiten Triple der Vereinsgeschichte nach 2013.

Wir Wettbewerbstypen sind alle wirklich hungrig und auch mental so fit, um zu wissen, was das für uns bedeutet.
Manuel Neuer bei Bayern-TV

Bayerns Startelf vermutlich unverändert

Jerome Boateng bemühte gar seine Intuition: "Ich habe ehrlich gesagt schon vom ersten Tag an gemerkt, dass da was geht. Wir haben in der Champions League auch von Anfang an besser gespielt als vielleicht in der Bundesliga. Wir waren extrem gierig die ganze Zeit, das hat man auch gemerkt", sagte der Innenverteidiger.

Gute Nachrichten gab es auch von Benjamin Pavard. Der angeschlagene französische Weltmeister konnte nach knapp drei Wochen wieder Teile des Teamtrainings absolvieren. Nach seiner Bandverletzung an der linken Fußwurzel kämpft der 24-Jährige um sein Comeback, derzeit wird Flick aber wenig Gründe haben, seine Startelf zu verändern.

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