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Tennis - Wimbledon - Bitteres Aus für Roger Federer

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Wie geht's weiter mit Roger Federer? In Wimbledon ist er im Viertelfinale gescheitert. Ob der bald 40-Jährige 2022 dorthin zurückkehrt, ist fraglich. Aber es gibt ja noch Olympia.

Hubert Hurkacz (l) umarmt Roger Federer nach dem Spiel.
Hubert Hurkacz (l.) tröstet Roger Federer, den er in drei Sätzen besiegte.
Quelle: dpa

Als Roger Federer mit traurigem Blick und gesenktem Kopf von seinem geliebten Centre Court in Wimbledon schlich, wollten einige Fans einfach nicht wahrhaben, dass es das letzte Mal gewesen sein könnte. "One more year", riefen sie dem Maestro zu, bitte noch ein weiteres Jahr.

Dreisatz-Niederlage für Federer

Doch Federer musste das krachende Viertelfinal-Aus erst einmal sacken lassen. "Ich weiß es nicht, ich weiß es wirklich nicht", sagte er angesprochen auf den möglichen letzten Abschied aus Wimbledon: "Natürlich würde ich gerne nochmal hier spielen. Aber in meinem Alter weißt du nie, was passiert."

Angelique Kerber eilt in Wimbledon von Sieg zu Sieg und steht nach einem Zwei-Satz-Sieg gegen die Tschechin Karolina Muchova im Halbfinale.

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Fast genau einen Monat vor seinem 40. Geburtstag ist der Traum des Tennis-Superstars vom neunten Wimbledon-Titel jäh geplatzt - der Schweizer ließ am Mittwoch jegliche Leichtigkeit vermissen, die ihn zu immensen Erfolgen geführt hatte. Am Ende wurde er vom Polen Hubert Hurkacz beim 3:6, 6:7 (4:7), 0:6 gar deklassiert.

"Harte" Niederlage

Erst im März hatte Federer nach über einjähriger Verletzungspause mit zwei Knieoperationen sein Comeback gegeben und den Rasen-Klassiker in London als großes Ziel ausgegeben. "Jetzt ist das vorbei, und wir müssen uns zusammensetzen und schauen, was gut und was schlecht war", sagte er: "Wie geht es dem Körper, wie geht es dem Geist?" Natürlich sei die Niederlage "hart".

Federer verlor erst zum siebten Mal in seiner Karriere einen Satz mit 0:6. In diesem Jahrtausend war ihm das zuvor nur 2008 widerfahren. Zudem war es das erste Mal seit seinem Erstrunden-Aus 2002 gegen den Kroaten Mario Ancic, dass er ein Match beim Londoner Grand-Slam-Highlight ohne Satzgewinn verlor.

Wohl kein Rücktritt

Ein Rücktritt kommt für Federer offenbar noch nicht in Frage. Bei Gesprächen in den kommenden Tagen will er auch überlegen, ob für ihn ein Start bei den Olympischen Spielen in Tokio in Frage kommt. Er hoffe, bald etwas zu seiner Zukunft mitteilen zu können, wolle sich aber nicht drängen lassen.

Ich will mir Zeit lassen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Das Ziel ist natürlich zu spielen.
Roger Federer
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