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Formel 1 - Vettel und Schumacher - was ist 2022 drin?

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Seit dem Sotschi-Wochenende hat nicht nur Sebastian Vettel, sondern auch Mick Schumacher seinen Vertrag für 2022 sicher. Wie sind die Perspektiven der Deutschen?

Sebastian Vettel (l) und Mick Schumacher
Wollen auch 2022 in der Formel 1 angreifen: Sebastian Vettel (l.) und Mick Schumacher.
Quelle: picture alliance/empics/James Moy

Sebastian Vettel ließ seine Fans lange zappeln: Erst zwischen dem Monza-GP und dem Sotschi-GP wurde seine Vertragsverlängerung mit Aston Martin, die ja eigentlich nur eine Formsache sein sollte, bestätigt. Zwischenzeitlich wirkte der viermalige Formel1-Weltmeister so, als würde er durchaus auch einen Rücktritt in Betracht ziehen - angesichts der Tatsache, dass viele seiner neuen gesellschaftspolitischen Engagements, seiner offensiv propagierten Werte, nicht mehr unbedingt mit der Realität der Formel 1 zusammenpassen.

Investitionen in die Zukunft beim Vettel-Team

Offiziell gab es diese Zweifel freilich nicht - und auf jeden Fall hofft er jetzt auf 2022:

Im nächsten Jahr ändern sich viele Dinge und keiner hat eine Siegesgarantie.
Sebastian Vettel

Dass die Änderungen im Reglement aus Aston Martin aber gleich wieder zu einem Team machen, das um den WM-Titel mitkämpfen kann, ist eher unwahrscheinlich. Auch wenn man gewaltig aufrüstet. Eine  neue, rund 200 Millionen Euro teure Fabrik soll helfen, in Zukunft um Siege und Titel zu fahren.

Aber die Perspektive ist eher langfristig ausgerichtet. Teambesitzer Lawrence Stroll, der kanadische Textil-Milliardär, denkt in einem Zeitraum von "drei bis fünf Jahren" für den WM-Titel.

Vettel: "Team hat beeindruckende Vision"

Worauf Vettel bauen muss: Dass neue Leute im Technikbereich - unter anderem von Red Bull abgeworben - und der frühere McLaren-CEO Martin Whitmarsh, der ab nächstem Jahr die Gesamtführung des Teams übernehmen wird, auch relativ kurzfristig Fortschritte bringen. So, dass zumindest regelmäßige Podiumsplätze und der ein oder andere Sieg wieder möglich werden.

Sebastian Vettel (li.) und Mick Schumacher.

Formel 1 - Spielberg - Vettels Erfahrung hilft Mick Schumacher 

Immer für einen väterlichen Rat zu haben: Der Formel-1-Routinier Sebastian Vettel kümmert sich um den Formel-1-Neuling Mick Schumacher.

Das waren ja eigentlich schon Ziele für 2021. Denn ob er noch die Geduld hat, Jahre abzuwarten, lässt der Heppenheimer offen: "Die Vision und das Engagement des Teams sind beeindruckend, der Erfolg wird sich irgendwann einstellen. Nur wann, das kann man nicht genau sagen. Ich werde nicht jünger. Die Zeit wird die Antwort geben", sagt Vettel.

Schumachers Ziel: Weg vom Tabellenende

Für Mick Schumacher muss das Ziel erst einmal sein, gemeinsam mit dem Team vom Tabellenende wegzukommen. Worauf er dabei setzt: Dass man sich ja bei Haas dafür entschied, das Jahr 2021 in Sachen Entwicklung komplett abzuschreiben und alle vorhandenen Ressourcen schon für 2022 zu bündeln.

Mick Schumacher beginnt Ende März seine erste Formel 1-Saison. Obwohl an seinem Haas-Boliden keine große Weiterentwicklung stattfand, will Schumacher Junior angreifen.

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Früher als alle anderen begann man mit der Konzeption und dem Bau des 2022er-Autos nach dem neuen Reglement. Außerdem hat Ferrari die Unterstützung für sein Kundenteam deutlich ausgeweitet, deutlich mehr Ferrari-Techniker als jetzt werden in Italien für das ja eigentlich in England angesiedelte Team arbeiten, in einer eigens dafür neu errichteten Fabrik.

Hoffen auf Punkte

"Ich hoffe, dass sich das alles auszahlt, dass wir davon nächstes Jahr profitieren können", sagt Schumacher, der sich freut, in seiner gewohnten Umgebung bleiben zu können: "Ich habe hier im Team ein Familiengefühl. Wir haben ein gutes Fundament aufgebaut und ich hoffe, dass wir mit einem gutem Auto die Ernte einfahren können.

Sein erstes Jahr mit Haas beschreibt er als "aufregend und lehrreich, ich werde diese Erfahrung im kommenden Jahr umsetzen". Mit der Rennwagengeneration 2022 komme viel neues auf Teams und Fahrer zu, aber: "Ich bin davon überzeugt, dass das Feld dichter zusammenrücken wird und wir um Punkte kämpfen werden".

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