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Formel 1 - Fahrerkarussell: Hüpft Hülkenberg drauf?

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Das Fahrerkarussell in der Formel 1 für die nächste Saison kommt in Fahrt. Kriegt Nico Hülkenberg eine Chance bei Red Bull? Und was ist mit Mick Schumacher?

Archiv: Niko Hülkenberg, aufgenommen am 11.10.2020 auf dem Nürburgring
Hatte bei Racing Point sein Comeback: Niko Hülkenberg
Quelle: imago

Im Sommer wollte man bei Red Bull zumindest offiziell noch nichts davon wissen. Inzwischen reden sowohl Motorsport-Koordinator Helmut Marko als auch Teamchef Christian Horner offen darüber: Der Platz von Alex Albon wackelt.

Alex Albon muss liefern

Der Thai-Brite muss in den nächsten zwei Rennen Leistung bringen, um seine Position neben Max Verstappen zu sichern. "Drei Zehntel hinter Max darf er liegen", das ist laut Marko die Vorgabe. Bisher betrug die Differenz im Durchschnitt eher das Doppelte.

Platz 12 zuletzt beim Grand Prix in Portugal, von Verstappen überrundet, sprach Bände. Das Auto ist extrem schwer am Limit zu fahren. Verstappen kann damit umgehen, Albon hat aber Probleme beim Ritt auf dieser scharfen Klinge. "Wenn sich das Auto nicht genauso verhält, wie er sich das vorstellt, kommt er damit nicht gut klar", sagte Marko.

Archiv: Marc Verstappen
Marc Verstappen fährt seit 2016 für Red Bull
Quelle: imago

WM 2021: Silberpfeile im Visier

2021 will Red Bull endlich Mercedes angreifen, im letzten offiziellen Honda-Jahr um den Titel fahren. Dafür braucht der Rennstall aber zwei Fahrer, die einigermaßen auf Augenhöhe sind. Was neben Verstappen nicht einfach ist. Derjenige muss nicht nur schnell, sondern auch mental gefestigt sein.

Wohl auch deshalb hat Marko Nico Hülkenberg als möglichen Albon-Ersatz ins Gespräch gebracht. Denn dass der Deutsche genau diese Eigenschaft mitbringt, das ist in der Szene bekannt.

Nico Hülkenberg als neuer Mark Webber?

Mit Verstappen und Hülkenberg könnte Red Bull wieder in der Lage sein, in der man einst mit Sebastian Vettel und Mark Webber war. Hülkenberg könnte die Webber-Rolle ab 2021 optimal ausfüllen. Besser noch: Es besteht kaum Gefahr, dass er und Verstappen aneinandergeraten, so wie es bei Vettel und Webber der Fall war. Der Niederländer und Hülkenberg schätzen und respektieren sich.

Pierre Gasly ist bei Red Bull kein Thema mehr, er fährt 2021 für Alpha Tauri. Womöglich dann mit einem Rookie an seiner Seite: Denn die Wahrscheinlichkeit, dass der Japaner Yuki Tsunoda dort Daniil Kwjat ablöst, ist hoch. Man will Honda doch noch einmal einen Gefallen tun.

Williams: Perez für Russell?

Sergio Perez, zeitweise auch für Red Bull gehandelt, wird momentan mit Williams in Verbindung gebracht. Anscheinend überlegt die neue Teamführung, Top-Talent George Russell trotz bereits bestätigtem Vertrag vor die Tür zu setzen und lieber die mexikanischen Perez-Millionen mitzunehmen.

Russells Wechsel zu Red Bull scheint unwahrscheinlich. Denn der ist nun einmal ein reines Mercedes-Gewächs - und die mäßige Begeisterung von Dietrich Mateschitz für Fahrer aus dem Silberpfeile-Lager ist hinlänglich bekannt.

Mick Schumacher ein Ferrari-Kandidat?

Mick Schumacher
In Lauerstellung: Mick Schumacher
Quelle: reuters

Bei Haas zeichnet sich dagegen nach dem Rauswurf von Romain Grosjean und Kevin Magnussen "aus finanziellen Gründen", so Teamchef Günther Steiner, ein komplettes Debütanten-Team für 2021 ab. Der Russe Nikita Mazepin, in diesem Jahr in der Formel 2 zumindest deutlich besser unterwegs als in der Vergangenheit, scheint mit einer zweistelligen Millionensumme seines Milliardärsvaters Dmitrij, der sich direkt ins Team einkaufen könnte, bereits so gut wie gesetzt.

Dazu kommt ein Ferrari-Junior - und im Moment deutet vieles darauf hin, dass das doch Mick Schumacher sein könnte, der über Wochen als der große Kandidat für Alfa Romeo galt. Doch dort wurden gerade Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi für ein weiteres Jahr bestätigt. Der Italiener hatte bei Ferrari, wo letztlich die Entscheidung über die Plätze bei den Kundenteams getroffen wird, offenbar mehr Fürsprecher als ursprünglich gedacht.

Der kanadische Fahrer Lance Stroll (vorne) vom Team Aston Martin vor dem deutschen Fahrer Mick Schumacher vom Haas F1 Team auf der Strecke.

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