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Kein Rennen in Hockenheim

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Formel-1-Kalender steht - Kein Rennen in Hockenheim

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Der Zeitplan der Formel-1-Saison ist fix. Los geht es wie geplant am 5. Juli. Hockenheims Hoffnungen, als Ersatz einzuspringen, haben sich zerschlagen.

Hockenheimring aus der Luft
Der Hockenheimring wird 2020 kein Formel-1-Gastgeber
Quelle: Daniel Roland; ap

In Österreich sind sie wegen des Formel-1-Comebacks schon ganz aufgeregt, die Veranstalter vom Hockenheimring gehen hingegen leer aus: Die Traditionsrennstrecke fehlt im Notkalender des PS-Spektakels über zunächst acht Rennen.

Den Auftakt macht mit fast viermonatiger Verspätung Österreich mit einem Doppelrennen (5. und 12. Juli).

Doppelrennen auch in Silverstone

Danach folgt direkt im Anschluss der Große Preis von Ungarn. Zudem stehen zwei Rennen im englischen Silverstone auf dem Programm, anschließend fährt die Formel 1 in Spanien, Belgien und Italien. Alles erst einmal ohne Fans an den Strecken - und in Corona-Zeiten unter Vorbehalt. Die ersten acht Rennen:

  • 5. Juli: Österreich, Spielberg
  • 12. Juli: Österreich, Spielberg
  • 19. Juli: Ungarn, Budapest
  • 2. August: Großbritannien, Silverstone
  • 9. August: Großbritannien, Silverstone
  • 16. August: Spanien, Barcelona
  • 30. August: Belgien, Spa-Francorchamps
  • 6. September: Italien, Monza

Die Macher der Rennserie sind erst einmal froh, dass die Saison bald überhaupt Fahrt aufnehmen kann. "Es ist aufregend, dass die Formel 1 zurückkehrt", sagte Chase Carey, Chef der Rennserie.

Für die Fans arbeiten wir gemeinsam daran, die Formel 1 unter Einhaltung höchstmöglicher Sicherheitsmaßnahmen zurückzubringen.
Formel-1-Chef Chase Carey

Österreich-Veranstalter jubeln

Für den Red-Bull-Ring in der Steiermark ist die Rückkehr der Formel 1 aus der Corona-Zwangspause ein gigantischer PR-Coup. Anfang Juli seien dann "alle Blicke auf Österreich gerichtet", jubelten die Veranstalter in einer Mitteilung.

Formel 1: Saisonauftakt mit GP von Österreich geplant (Archiv 2019)
Die Formel-1-Saison 2020 wird in Österreich beginnen, allerdings ohne Zuschauer.
Quelle: imago/HochZwei

Und Dietrich Mateschitz, der Mann hinter dem Red-Bull-Team von Max Verstappen, wählte große Worte: "Spielberg wird spannende Rennen sehen - und damit ein Zeichen der Machbarkeit in die ganze Welt schicken."

Formel 1 mit Konzept ähnlich der Fußball-Bundesliga

Damit sich die Räder wieder drehen, hat die Formel 1 - ähnlich wie die Fußball-Bundesliga - ein umfangreiches Konzept erarbeitet. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Tests für Fahrer und alle anderen Mitarbeiter der Teams, umfangreiche Hygienemaßnahmen und die Reduzierung der Mitarbeiter der Rennställe sowie Organisatoren vor Ort.

Zuletzt war auch ein Comeback des Hockenheimrings ein heißes Thema gewesen. Geschäftsführer Jorn Teske hatte unlängst von "laufenden Gesprächen" gesprochen - doch zumindest bis Anfang September wird der PS-Zirkus nicht nach Baden-Württemberg kommen.

Die Rennserie will weiterhin 15 bis 18 Rennen durchführen, ehe dann spätestens im Dezember der neue Weltmeister feststehen soll.

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von V. Grube und M. Ruhnke
Videolänge:
20 min
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