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Vettel im Training wieder weit zurück

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Formel 1 | GP von Spanien - Vettel im Training wieder weit zurück

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Neues Chassis, alter Trott: Sebastian Vettel ist auch im Training zum Großen Preis von Spanien chancenlos. Vorneweg fahren einmal mehr die beiden Mercedes.

Sebastian Vettel im Training beim Großen Preis von Spanien
Sebastian Vettel im Training beim Großen Preis von Spanien
Quelle: AP

Mercedes hat zum Auftakt des Großen Preises von Spanien seine Ambitionen auf die Pole Position beim sechsten Saisonrennen der Formel 1 untermauert. Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) drehte die beste Runde, in der schnelleren Einheit am Vormittag war sein Teamkollege Valtteri Bottas (Finnland) knapp vorne.

Die Konkurrenz lag in beiden Sessions deutlich zurück. Bester vom Rest war jeweils der Niederländer Max Verstappen im Red Bull, der das vergangene Rennen in Silverstone gewonnen hatte. Für Sebastian Vettel und Ferrari könnte derweil das nächste schwierige Wochenende anstehen.

Vettel deutlich langsamer als Leclerc

"Ich erwarte keine Wunder", hatte der Heppenheimer im Vorfeld betont. Trotzdem wollte er mit neuem Unterbau angreifen, die Zweifel der vergangenen Tage abschütteln und endlich in dieser Saison ankommen.

Die Hoffnung war allerdings vergeblich. Vettel, am Vormittag noch Fünfter, rutschte im zweiten Training wieder ins Mittelfeld ab: Nur Platz zwölf stand am Ende des Tages zu Buche. Vettel war auch mit einem neuen Chassis klar langsamer als sein Teamkollege Charles Leclerc. Und die Scuderia wurde in Barcelona sogar von ihrem Kundenteam Haas geschlagen.

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von Karin Sturm

Mercedes bestimmt das Tempo

Ganz vorne bestimmte Mercedes nach den Reifen-Malaisen von Silverstone das Tempo. Bottas fuhr die Tagesbestzeit im ersten Training vor Hamilton. Nur 39 Tausendstelsekunden trennten die beiden Piloten in ihren schwarz lackierten Silberpfeilen. 0,939 Sekunden lag dahinter Max Verstappen.

Der Niederländer, der am vergangenen Sonntag in Silverstone vor Hamilton und Bottas gewonnen hatte, fuhr auch am Nachmittag auf Platz drei. Diesmal bei Bestzeit Hamilton vor Bottas. Verstappen hatte über acht Zehntelsekunden Rückstand auf Hamilton.

Verstappen weiß, wie man in Barcelona gewinnt

Allerdings lag er bei den Rennsimulationen deutlich näher dran an den beiden Mercedes-Männern. Bei seinem Sieg zuletzt war er sogar von Rang vier gestartet und dank cleverer Strategie und famoser Fahrt auf Platz eins gestürmt. Und auch in Barcelona gewann Verstappen schon: 2016, es war der erste von bisher neun Grand-Prix-Erfolgen.

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