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Formel 1 - Vettel verlässt Ferrari am Jahresende

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Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel verlässt das Ferrari-Team zum Saisonende. Die Entscheidung kommt nicht völlig überraschend.

Sebastian Vettel am 25.07.2019 in Hockenheim
Sebastian Vettel wird Ferrari zum Saisonende verlassen.
Quelle: imago images / Jan Huebner

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel verlässt das Ferrari-Team nach Ablauf seines Vertrags am Ende dieses Jahres.

"Meine Beziehung zur Scuderia Ferrari endet Ende 2020" wird Vettel in einer Pressemitteilung von Ferrari zitiert. "Um die bestmöglichen Ergebnisse in diesem Sport zu erzielen, ist es für alle Beteiligten wichtig, in perfekter Harmonie zu arbeiten.", so Vettel:

Das Team und ich haben gemerkt, dass es nicht mehr den gemeinsamen Wunsch gab, über das Ende dieser Saison zusammenzubleiben.
Sebastian Vettel

Die Gespräche um einen neuen Vertrag scheiterten. Finanzielle Gründe hätten bei der gemeinsamen Entscheidung zwischen ihm und der Scuderia keine Rolle gespielt, so Vettel. Ferrari-Teamchef Mattia Binotto erklärte, es sei "die beste Entscheidung für beide Seiten". Medienberichten zufolge bot Ferrari Vettel zunächst nur einen Vertrag über ein Jahr zu deutlich geringeren Bezügen an, dann für zwei. Was auch immer es wirklich war - in Vettels Sinn war es nicht.

Der vergebliche Traum vom WM-Titel mit Ferrari

Der Deutsche war zur Saison 2015 von Red Bull zu Ferrari gewechselt. Seitdem jagte er bislang vergeblich seinem Traum hinterher, genau wie Vorbild Michael Schumacher mit Ferrari Weltmeister zu werden. Seine vier Titel hatte er zuvor allesamt mir Red Bull eingefahren. Mit dem italienischen Rennstall feierte der Deutsche bislang in sechs Jahren nur 14 Rennsiege.

Ferrari
Leclerc landete in der WM-Wertung 2019 vor Vettel.
Quelle: ap

In der vergangenen Saison belegte Vettel den enttäuschenden fünften Platz in der WM und musste sich erneut den übermächtigen Mercedes geschlagen geben. Und auch seinem Teamkollegen Charles Leclerc. Mit dem Monegassen geriet Vettel sogar auf der Strecke immer wieder aneinander.

Ferraris WM-Hoffnung heißt Leclerc

Der 22 Jahre alte Leclerc unterschrieb bereits ein bis Ende 2024 gültiges Arbeitspapier. Er ist die große Hoffnung des Teams für die Zukunft, während Vettel angeblich zuletzt nur noch einen Vertrag für ein weiteres Jahr angeboten bekommen haben soll.

Leclerc bedankte sich bei seinem scheidenden Teamkollegen via Twitter.

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Nach der nun beschlossenen Trennung ist die Zukunft des mittlerweile 32 Jahre alten Vettel offen, auch ein Karriere-Ende in der Formel 1 scheint möglich. In seinem Statement erklärte Vettel: "Was in den letzten Monaten passiert ist, hat viele von uns dazu gebracht, über unsere echten Prioritäten im Leben nachzudenken. Man muss seine Vorstellungskraft einsetzen und einen neuen Ansatz für eine Situation wählen, die sich geändert hat. Ich selbst werde mir die Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was für meine Zukunft wirklich wichtig ist."

Folgt Sainz Junior auf Vettel?

Als Hauptanwärter auf Vettels Nachfolge bei Ferrari gilt der spanische McLaren-Pilot Carlos Sainz junior. Der Vertrag des 25 Jahre alten Sohnes der spanischen Rallye-Ikone Carlos Sainz beim britischen Team läuft ebenfalls Ende dieses Jahres aus. Er wird schon seit Wochen immer wieder mit der Scuderia in Verbindung gebracht.

Wie alle großen Sportveranstaltungen wurde auch die Formel 1 von der Corona-Pandemie ausgebremst. So wurden bislang alle geplanten Rennen entweder verschoben oder abgesagt. Derzeit ist der Start der Formel-1-Saison für den 5. Juli in Österreich anvisiert.

Sehen Sie hier, was Sebastian Vettel von Geisterrennen in der Formel 1 hält:

Die Formel 1 werde Medienberichten zufolge am 5. Juli mit einem Geisterrennen starten. Sebastian Vettel plädiert dagegen, denn Rennen ohne Zuschauer findet er "nicht richtig". Lieber solle man noch warten.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Rennen in Österreich -
Formel 1: Am 5. Juli soll's losgehen
 

Die Formel 1 will ihre wegen der Corona-Pandemie verschobene Saison am 5. Juli starten. Bis Dezember könnten noch 18 Rennen stattfinden.

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