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WM-Qualifikation - DFB-Frauen mühen sich zum Sieg in Israel

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Die deutschen Fußballerinnen haben das dritte WM-Qualifikationsspiel in Israel mit Mühe gewonnen. Am Ende reichte ein Tor zum Sieg.

Die DFB-Frauen setzten sich in Israel mit 1:0 durch. Bericht: Martin Wolff.

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Nur mit viel Mühe haben die deutschen Fußballerinnen ihr drittes Qualifikationsspiel zur Weltmeisterschaft 2023 gewonnen. Beim überhaupt ersten Länderspiel gegen Israel schaffen die DFB-Frauen ein glanzloses 1:0 (1:0).

Vor 500 Zuschauern in Petach Tikva nahe Tel Aviv erzielte Kapitänin Svenja Huth vom VfL Wolfsburg (18.) das Tor für die oft einfallslose Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

Nach dem 7:0 gegen Bulgarien und dem 5:1 gegen Serbien baute das Team des Olympiasiegers von 2016 die Tabellenführung in der Gruppe H auf neun Punkte aus. Das Rückspiel findet bereits am Dienstag (16.05 Uhr/ARD) in Essen statt. Weitere Gegner sind Portugal und die Türkei.

Däbritz vergibt Elfmeter

Israel, Nummer 71 der Fifa-Weltrangliste, war fast nur damit beschäftigt, die Angriffsaktionen des überlegenen Gegners leidenschaftlich zu stören. Eine frühe Führung gegen die Gastgeberinnen um Sharon Beck vom 1. FC Köln vergab Sara Däbritz. Die 26-Jährige von Paris Saint-Germain scheiterte mit einem von Jule Brand verursachten Foulelfmeter an Torhüterin Amit Beilin (13.).

Angetrieben von Spielmacherin und US-Profi Dzsenifer Marozsan tat sich der Favorit schwer, Lücken zu finden. Auch nach der Pause fehlten den Gästen die spielerischen Ideen. Bayern-Stürmerin Lea Schüller, die gegen Serbien viermal und gegen Bulgarien zweimal getroffen hatte, vergab in der 59. Minute die Chance zum 2:0.

Konkurrenzkampf auch um EM-Kader

Auf dem Weg erst einmal zur EM 2022 in England gelten die WM-Qualifikationsspiele auch als Auswahlverfahren für das erste große Turnier des deutschen Teams seit der WM 2019. Torhüterin Almuth Schult war nach der Geburt ihrer Zwillinge im vergangenen Jahr erstmals wieder nominiert worden. Zwischen den Pfosten stand die von Voss-Tecklenburg als Nummer 1 ausgerufene Merle Frohms von Eintracht Frankfurt.

Giulia Gwinn vom FC Bayern, nach langer Verletzungspause zurück, durfte sich über ihre Einwechslung nach einer guten Stunde freuen. Die Abwehrspielerin hätte in der 81. Minute fast das 2:0 gemacht. Am Ende blieb es aber beim mageren Sieg. Vor der Heimreise am Samstag besucht eine DFB-Delegation noch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.

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