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2. Liga | 32. Spieltag - Bielefeld feiert vorzeitige Meisterschaft

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Nachdem der Aufstieg schon festgestanden hat, feiert Arminia Bielefeld am 32. Spieltag der 2. Liga nach einem 1:0 gegen Darmstadt 98 auch die Meisterschaft.

Manuel Prietl (m) feiert seinen Treffer zum 1:0
Manuel Prietl (m) feiert seinen Treffer zum 1:0
Quelle: dpa

Arminia Bielefeld hat wenige Tage nach dem umjubelten Aufstieg auch die Zweitliga-Meisterschaft perfekt gemacht. Dank des 1:0 (0:0) über den SV Darmstadt sind die Ostwestfalen auch theoretisch nicht mehr von Rang eins zu verdrängen.

Manuel Prietl (52.) traf am Donnerstag in der Schüco-Arena zum hart erkämpften Sieg. Dagegen verspielten die Darmstädter ihre Minimalchance auf die Aufstiegs-Relegation. Bei noch zwei ausstehenden Spielen beträgt der Abstand zum Tabellendritten Hamburger SV acht Punkte.

Offener Schlagabtausch in 1. Halbzeit

Die beiden bisher besten Rückrundenteam lieferten sich vor allem in der 1. Halbzeit einen offenen Schlagabtausch. Auch ohne die beiden zunächst geschonten Torgaranten Fabian Klos und Andreas Voglsammer begann die Armina vielversprechend.

Doch mit zunehmender Spielzeit wurden die Gäste stärker. Erst nach der Pause gewann der Bundesliga-Rückkehrer aus Bielefeld die Kontrolle zurück. Nach Flanke von Marcel Hartel traf Prietl per Kopf zum am Ende verdienten Sieg.

Nach dem Aufstieg hat Arminia Bielefeld mit dem Sieg gegen Darmstadt nun auch den Meistertitel der 2. Bundesliga klar gemacht.

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Abstieg: Dresden wohl nicht mehr zu retten

Immer aussichtsloser wird der Kampf um den Klassenverbleib für Dynamo Dresden. Das Team von Trainer Markus Kauczinski unterlag bei Holstein Kiel mit 0:2 (0:1) und hat zwei Spieltage vor Saisonschluss fünf Punkte Rückstand auf Relegationsrang 16. Emmanuel Iyoha (45.+1 Minute) und Lion Lauberbach (80.) erzielten die Tore für die Kieler, die sich damit endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedeten.

Im ersten Frust über die dritte Niederlage in Serie kritisierte Dynamo-Außenverteidiger Fußball-Profi Chris Löwe die Deutsche Fußball-Liga (DFL) mit deutlichen Worten bei Sky:

Glauben Sie, dass einer in der DFL sich nur eine Sekunde Gedanken macht, was bei uns in den Köpfen vorgeht? Das ist denen alles scheißegal.
Chris Löwe

Dresden von Coronakrise besonders getroffen

Nach einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne aufgrund mehrfacher positiver Coronatests und nur einer Woche Training waren die Sachsen verspätet und mit einem Mammutprogramm von acht Spielen in 22 Tagen in die Restrunde eingestiegen. Löwe kommentierte:

Die Leute sitzen in ihren 5.000 Euro teuren Bürostühlen, entscheiden über unsere Köpfe hinweg und wir sind die Idioten, die das Ganze ausbaden.
Chris Löwe, Dynamo-Außenverteidiger
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