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Fußball - 2. Liga - VfB dicht vor dem Wiederaufstieg

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Der VfB Stuttgart hat die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga praktisch sicher. Der VfB schlug Nürnberg und profitierte vom Sieg des FC Heidenheim gegen den HSV.

Der Stuttgarter Sasa Kalajdzic (r) jubelt mit seinem Kollegen Silas Wamangituka über seinen Treffer zum 0:3 am 21.06.2020 im Max-Morlock-Stadion, Nürnberg.
Jubel bei den Stuttgartern Kalajdzic (r.) und Wamangituka.
Quelle: dpa

Wenn am letzten Spieltag nicht noch ein mittleres Fußball-Wunder passiert, wird der VfB Stuttgart Zweitliga-Meister Arminia Bielefeld in die Bundesliga begleiten. Der VfB feierte am 33. Spieltag einen 6:0 (3:0)-Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg und kommt nun auf 58 Punkte und eine Tordifferenz von plus 23. Der 1. FC Heidenheim besiegte den Hamburger SV zuhause mit 2:1 (0:0) und schob sich am HSV vorbei auf Rang drei. Heidenheim hat 55 Punkte und eine Tordifferenz von plus 12, Hamburg kommt auf 54 Zähler und plus 20 Tore.

Kaum Hoffnung für Dresden und Wehen

Dresdens Rene Klingenburg (l) und Sandhausens Denis Linsmayer kämpfen um den Ball am 21.06.2020 in Hardtwaldstadion Sandhausen.
Dresdens Klingenburg (l.) und Sandhausens Linsmayer.
Quelle: dpa

"Die Erleichterung ist sehr groß. Wir haben jetzt eine sehr gute Ausgangspositon", sagte VfB-Profi Klement. Am letzten Spieltag am kommenden Sonntag hat Stuttgart den SV Darmstadt 98 zu Gast, Heidenheim tritt in Bielefeld an. Hamburg empfängt den SV Sandhausen.

Im Tabellenkeller dürfen sich Dynamo Dresden und der SV Wehen Wiesbaden an einen letzten, dünnen Strohhalm klammern. Dresden siegte 1:0 (0:0) in Sandhausen und kommt nun ebenso wie Wehen, das 1:3 (1:0) in Darmstadt verlor, auf 31 Punkte. Beide Teams müssen am letzten Spieltag unbedingt gewinnen, um den Karlsruher SC noch einzuholen - die Badener belegen nach dem 3:3 (1:3) gegen Bielefeld, das schon 3:0 führte, mit 34 Punkten Rang 16. Die Tordfifferenz von minus 12 spricht indes deutlich für Karlsruhe im Vergleich zu Wehen (minus 18) und Dresden (minus 26). Wehen spielt zuhause gegen St. Pauli, Dresden empfängt Osnabrück. Der KSC muss bei Greuther Fürth ran.

Auch Nürnberg muss noch zittern

Noch nicht endgültig gesichert ist auch der 1. FC Nürnberg. Für die Franken besteht mit 36 Punkten (minus 13 Tore) noch die Gefahr des Abrutschens auf den Relegationsrang 16.

Die Vorstellung beim blamablen 0:6 gegen Stuttgart dürfte den Nürnberger wenig Mut machen. Bei den VfB-Treffern von Wamangituka (11.), Karadzor (26./63.), Kalajdzic (41.) und Gonzalez (52./76.) leisteten die Franken erschreckend wenig Gegenwehr. "Heute schäme ich mich zum ersten Mal für unsere Leistung", sagte FCN-Keeper Mathenia, Trainer Keller nannte den Auftritt "indiskutabel".

Großer Frust beim HSV

Hamburgs's Timo Laschert rauft sich die Haare nach dem Bundesliga Spiel gegen FC Heidenheim am 21.06.2020 in der Voith-Arena Heidenheim
Enttäuschung pur: Hamburgs Timo Laschert.
Quelle: epa

Auch beim Hamburger SV ist der Frust groß, droht dem stolzen Traditionsverein doch ein weiteres Jahr in der 2. Liga. In Heidenheim lief es zunächst gut für die Norddeutschen, nach torloser erster Halbzeit brachte Pohjanpalo den HSV in Führung (46.). Ein Eigentor von Beyer (80.) und das 2:1 durch Kerschbaumer in der fünften Minute der Nachspielzeit aber ließen Heidenheim jubeln. Der FCH hat es kommende Woche in der eigenen Hand, mit einem Erfolg in Bielefeld die Relegationsspiele um den Aufstieg zu erreichen. "Das ist unglaublich, was hier heute passiert ist. Das ist quasi nicht zu toppen, was die Mannschaft geleistet hat", sagte Heidenheims Trainer Schmidt.

Es scheint so zu sein, dass der Fußball-Gott im Moment nicht auf unserer Seite ist.
HSV-Trainer Dieter Hecking

Dynamo Dresden sah bis kurz vor Schluss der Partie in Sandhausen schon aus wie der erste Absteiger, doch Hartmanns Treffer in der 90. Minute lässt zumindest noch die theoretische Möglichkeit des Klassenerhalts zu. Gerettet ist der VfL Osnabrück durch das 4:1 (2:0) gegen Holstein Kiel. Außerdem trennten sich St. Pauli und Regensburg 1:1 (1:1), Bochum und Fürth 2:2 (1:1). Aue schlug Hannover 2:1 (1:0).

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