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Urteil des DFB-Sportgerichts - FCS-Spieler wegen Rassismus gesperrt

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Das DFB-Sportgericht hat Dennis Erdmann vom 1. FC Saarbrücken wegen rassistischer Äußerungen für acht Wochen gesperrt. Der Drittliga-Klub legte Berufung ein.

Das DFB-Sportgericht hat Dennis Erdmann von Drittligist 1. FC Saarbrücken wegen rassistischer Äußerungen für acht Wochen gesperrt. Sein Verein legte Berufung ein.

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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Dennis Erdmann vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken wegen "rassistischer Äußerungen" für acht Wochen gesperrt. Zusätzlich fällig wird eine Geldstrafe von 3.000 Euro. Zwei Spiele hat der 30-jährige Abwehrspieler bereits abgesessen.

Der 1. FCS legte noch am Montagabend Berufung gegen das Urteil ein, wie aus einer Mitteilung hervorging. Zuvor hatte ein Klub-Sprecher zudem angekündigt, der Verein wolle eine Aufhebung der Sperre bis zu einer Verhandlung vor dem DFB-Bundesgericht erwirken.

Für Sportgericht ist der Fall klar 

Die Vorwürfe gegen Erdmann beziehen sich auf das Drittliga-Spiel gegen den 1. FC Magdeburg am 25. August im Saarbrücker Ludwigsparkstadion. 

"Das Sportgericht ist im Ergebnis der Beweisaufnahme überzeugt, dass der Spieler sinngemäß folgende Äußerungen in Richtung des Magdeburger Profis Amara Condé gemacht hat: Er soll mit seiner Eltern in die Heimat paddeln", erklärte der stellvertretende Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Stephan Oberholz. Außerdem habe er ihn mindestens einmal mit dem N-Wort beschimpft.

Erdmann bestreitet Vorwürfe

Neben Condé hatten am ersten Prozesstag seine Magdeburger Mitspieler Baris Atik, Sirlord Conteh und Leon Bell Bell die Vorwürfe gegen Erdmann bestätigt. Dagegen äußerten die als Zeugen geladenen Saarbrücker Spieler Adriano Grimaldi, Alexander Groiß und Luca Kerber sowie der wegen einer Erkrankung telefonisch zugeschaltete Kapitän Manuel Zeitz, keine rassistischen Äußerungen von Erdmann während der Partie am 25. August gehört zu haben.

Erdmann wies die Anschuldigungen am zweiten Verhandlungstag noch einmal zurück. "Es waren keine leichten anderthalb Wochen. Es fällt mir immer noch nicht leicht, abends ins Bett zu gehen", sagte der Spieler des 1. FC Saarbrücken und versicherte vor dem Sportgericht: "Sie haben gesehen, dass ich kein Typ bin, der zwischen Hautfarben unterscheidet."

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