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Fußball - Nationalmannschaft - Bericht: DFB-Präsidium tagt wegen Löw

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Team-Manager Oliver Bierhoff soll dem DFB-Präsidium laut "Bild" eine Analyse der Krise der deutschen Nationalmannschaft präsentieren. Termin dafür sei der 4. Dezember.

Oliver Bierhoff und Bundestrainer Joachim Löw
Oliver Bierhoff (links) und Bundestrainer Joachim Löw
Quelle: imago images/Geisser

Das 0:6 in Spanien hallt auch eine halbe Woche später noch kräftig nach. Aus der deutschen Fußball-Szene erhält der beschädigte Bundestrainer Rückendeckung.

Bierhoff soll Analyse liefern

Dennoch muss Oliver Bierhoff am 4. Dezember zum Rapport beim DFB-Präsidium antreten. Einem Bericht der "Bild" zufolge soll der Team-Manager unter dem angeschlagenen Trainer Joachim Löw eine Analyse präsentieren.

Das Gremium wolle Löw einen weiteren Auftritt ersparen, hieß es. Ob es danach eine Abstimmung über die Zukunft des 60 Jahre alten Bundestrainers gebe, sei offen.

"Kein Freifahrtschein" für Löw

Auf "bild.de" wurde nach einer Schaltkonferenz des DFB-Gremiums ein namentlich nicht genannter Teilnehmer mit den Worten zitiert: "Einen Freifahrtschein für Jogi Löw gibt es nicht."

Die sportliche Leitung der Nationalmannschaft - Löw, Co-Trainer Marcus Sorg und Torwart-Coach Andreas Köpcke - soll sich, so "Bild", in den kommenden Tagen mit Bierhoff treffen.

Gerüchte um Rangnick

Geht es um die mögliche Nachfolge von Löw, fällt immer wieder der Name Ralf Rangnick. Er ist nach einem im Sommer gescheiterten Engagement beim AC Mailand derzeit ohne Job und wäre eine naheliegende Lösung für eine kurzfristige Ablösung.

Doch der 62-Jährige bezeichnet die Debatten über Löw, der einen Vertrag bis 2022 besitzt, als "Unsitte" und schweigt weiter zu jeglichen Spekulationen, die in den vergangenen Tagen um seine Person verstärkt entbrannt sind.

Rangnick: "Gehört sich nicht"

Bei "RTL" sagte Rangnick auf die Frage, ob er bereit wäre: "Es gehört sich nicht. Wir haben einen Bundestrainer, der bisher einen guten Job gemacht hat. Da gehört es sich nicht, darüber zu sprechen."

Zu einem möglichen Angebot des DFB sagte Rangnick: "Das kann keiner wissen. Ich lasse es auf mich zukommen und bin selber sehr gespannt."

Rückendeckung von Eberl und Flick

Während zahlreiche Fans und Experten eine sofortige Demission des dienstältesten Bundestrainers der Welt vehement fordern, empfehlen die Entscheider in der höchsten deutschen Spielklasse Geduld und Kontinuität.

Gladbachs Sportchef Max Eberl sagte in einem Interview der "Frankfurter Rundschau": "Jogi Löw hat aus meiner Sicht das Vertrauen verdient. Er hat den Umschwung geschafft, indem er sich mit sehr vielen jungen und talentierten Spielern als Gruppenerster für die Europameisterschaft qualifiziert hat."

Hansi Flick, Trainer des FC Bayern, erklärte zum 0:6 gegen Spanien: "Diese Dinge sind im Fußball auch mal möglich, dass man so eine Klatsche bekommt. Deswegen muss man versuchen, die richtigen Schlüsse zu ziehen."

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