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Fußball-Bundesliga: 28. Spieltag - Bayern auf Titelkurs

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Der FC Bayern hat im Gipfeltreffen des 28. Spieltags den Angriff von Borussia Dortmund erfolgreich abgewehrt. Abgezockt und verdient siegte der Rekordmeister mit 1:0 beim BVB.

Manuel Neuer (li.) und Benjamin Pavard (re.) beglückwünschen Torschütze Joshua Kimmich
Glückwunsch zum Siegtor: Manuel Neuer (li.) und Benjamin Pavard (re.) mit Torschütze Joshua Kimmich
Quelle: ap

Mit einem raffinierten Heber aus halbrechter Position nahe des Strafraums überlistete Joshua Kimmich (43.) kurz vor der Pause BVB-Keeper Roman Bürki. Die Abwehr der Schwarzgelben agierte dabei wie schon in einigen Szenen zuvor zu zögerlich.

BVB mit besserem Start

Bis dahin war die Auftaktpartie zum 28. Bundesliga-Spieltag weitgehend ausgeglichen mit einem leichten Chancenplus für die Gastgeber. Die Bayern traten zu Beginn mit gewohnt forschem Pressing auf, den besseren Start erwischte aber der BVB, der bereits früh durch Torjäger Erling Haaland (1.) und Julian Brandt (4.) gefährlich vor das Tor kam.

Nach gut einer Viertelstunde kamen die Bayern besser ins Spiel - und auch zu ihrer ersten Großchance durch Serge Gnabry. Lukasz Piszczek klärte für seinen geschlagenen Torwart Roman Bürki gerade noch auf der Linie (19.).

Boateng mit dem Arm

Nach der Pause  sorgten Jadon Sancho (für Brandt) und Emre Can (für Delaney) beim BVB für frischen Schwung, machten aber zu wenig aus den Möglichkeiten.

Zudem hatten die Bayern Glück, als Jerome Boateng (58.) im eigenen Strafraum im Fallen mit dem Arm klärte, die Szene aber nicht nochmals überprüft wurde.

Bayern am Ende routiniert

In der Schlussphase spulte der Titelverteidiger von der Isar sein Pensum routiniert herunter und hätte durch Robert Lewandowski (83.), der den Pfosten traf, fast noch erhöht.

Und weil Borussia Dortmund die wenigen vielversprechenden Aktionen nicht zwingend genug zu Ende spielte, feierte Bayern München einen verdienten Sieg beim ärgsten Verfolger. Damit besitzen die Münchner bei sechs noch ausstehenden Bundesliga-Spielen ein komfortables Sieben-Punkte-Polster auf den BVB, dessen Titelträume wohl beendet sind.

Jetzt ist nicht die Zeit, um die Saison zu bilanzieren. Warum auch?
Lucien Favre
Lucien Favre, Borussia Dortmund
BVB-Trainer Lucien Favre
Quelle: imago images/Uwe Kraft

Lucien Favre dementierte nach dem Spiel Spekulationen, wonach er über einen vorzeitigen Abschied von Borussia Dortmund nachdenkt. "An Aufgeben denke ich überhaupt nicht. Gestern waren wir alle enttäuscht, meine Worte im Interview direkt nach dem Spiel scheinen aber vielfach falsch verstanden worden zu sein", sagte der BVB-Trainer einen Tag nach der Heimniederlage gegen Bayern. "Schon am Sonntag in Paderborn müssen wir wieder eine Top-Leistung schaffen. Darauf müssen wir uns konzentrieren, auf nichts anderes."

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