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4:2 in Köln: Leipzig verteidigt Platz drei

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Fußball-Bundesliga: 29. Spieltag - 4:2 in Köln: Leipzig verteidigt Platz drei

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Spitzenteams im Gleichschritt: Nach den Erfolgen der Konkurrenz hat auch RB Leipzig seine Partie beim 1. FC Köln gewonnen. Dank des 4:2-Erfolgs springen die Sachsen auf Rang drei.

Christopher Nkunku (l.) und Nordi Mukiele freuen sich über Leipzigs Sieg in Köln
Christopher Nkunku (l.) und Nordi Mukiele freuen sich über Leipzigs Sieg in Köln
Quelle: AP

RB Leipzig hat zum Abschluss des 29. Spieltags in der Fußball-Bundesliga den dritten Platz zurückerobert. Die Sachsen gewannen beim 1. FC Köln mit 4:2 (2:1), nachdem Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen im Kampf um die Champions-League-Plätze am Wochenende vorgelegt hatten.

Auch Spitzenreiter FC Bayern gab sich bei seinem Kantersieg gegen Fortuna Düsseldorf erneut keine Blöße. Im Kampf gegen den Abstieg sammelten Werder Bremen und Eintracht Frankfurt wichtige Dreier. Alle anderen Kellerkinder gingen komplett leer aus. Die beiden Gewinner des Abstiegskampfes stehen sich nun am Mittwoch in einem Nacholduell direkt gegenüber.

1. FC Köln - RB Leipzig 2:4 (1:2)

Mit einem weiteren Sieg gegen seinen früheren Chef hat sich Julian Nagelsmann mit RB Leipzig den Champions-League-Platz nach nur 29 Stunden zurückgeholt Der zwischenzeitlich auf Rang fünf abgerutschte Herbstmeister gewann beim 1. FC Köln mit 4:2 (2:1). Im Hinspiel hatte Nagelsmann Kölns Trainer Markus Gisdol, unter dem er einst Assistent in Hoffenheim war, durch ein 4:1 den Einstand beim FC verdorben.

Am Montag waren die Kölner durch das zwölfte Saisontor von Jhon Cordoba sogar in Führung gegangen (7.). Patrik Schick (20.), Christopher Nkunku (38.), Timo Werner mit seinem 25. Saisontor (50.) und Dani Olmo (57.) drehten die Partie aber für RB.

Anthony Modeste hatte sehenswert das zwischenzeitliche 2:3 erzielt (55.), in der Schlussphase dann aber eine Riesenchance zum möglichen 3:4 vergeben. Köln wartet weiter auf den ersten Sieg in einem Geisterspiel. Der Klassenerhalt dürfte angesichts von sieben Punkten Vorsprung auf Rang 16 aber so gut wie sicher sein.

SC Paderborn - Borussia Dortmund 1:6 (0:0)

Borussia Dortmund hat seine Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten SC Paderborn am Ende deutlich gewonnen. Durch vier Treffer in der Schlussphase von Jadon Sancho (74.). Achraf Hakimi (85.), Marcel Schmelzer (89.) und wieder Sancho (90.) hieß es nach 90 Minuten 6:1 (0:0) für den Tabellenzweiten.

Thorgan Hazard und Jadon Sancho am 31.05.20 in Paderborn
Hinten raus wurde es deutlich: Dortmund siegt 6:1 in Paderborn.
Quelle: AP

Thorgan Hazard (54. Minute) und Sancho mit seinem ersten Treffer (57.) hatten die Gäste nach Wiederbeginn in Führung gebracht. Uwe Hünemeiers Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:2 ließ den SCP kurz hoffen (72.). Torjäger Erling Haaland fehlte beim BVB wegen Kniebeschwerden, dadurch fehlte vorne anfangs etwas die Gedankenschnelligkeit.

Borussia Mönchengladbach - Union Berlin 4:1 (2:0)

Mit einem 4:1 (2:0) gegen Union Berlin hält auch Borussia Mönchengladbach Kurs auf die Königsklasse und hat einen Platz in der Europa League so gut wie sicher. Die Tore erzielten Florian Neuhaus (17. Minute), Marcus Thuram (41./59.) und Alassane Pléa (81.). Sebastian Andersson hatte Union auf 2:1 herangebracht (50.).

Ein besonderes Debüt feierte der Gladbacher Mamadou Doucouré. Der 22 Jahre alte Abwehrspieler wurde in der Schlussphase erstmals in der Bundesliga eingewechselt. Er war bereits vor vier Jahren von Paris St. Germain zur Borussia gekommen. Wegen etlicher Verletzungen hatte das Talent bislang aber nie eine Möglichkeit bekommen, auch in der Bundesliga zu spielen.

Bayern München - Fortuna Düsseldorf 5:0 (3:0)

Die Dauer-Champions des FC Bayern haben mit einem Schützenfest einen weiteren Schritt zum 30. Meistertitel gemacht. Mit 5:0 (3:0) deklassierten die Münchner im Samstagabend-Spiel Fortuna Düsseldorf und vollendeten eine optimale Neun-Punkte-Woche in der Bundesliga.

"Es ist immer schwierig, genau diese 100 Prozent auf den Platz zu bekommen. Damit bin ich sehr zufrieden", sagte Bayern-Trainer Hansi Flick im ZDF. Joshua Kimmich erklärte: "Wir wollen die Meisterschaft so früh wie möglich entscheiden und das Ding jetzt auch nach Hause fahren."

Die Bayern kombinierten gegen Düsseldorf nach Herzenslust und belohnten sich mit dem 22. Sieg im 25. Pflichtspiel unter Flick. Nach dem Eigentor von Düsseldorfs Mathias Jörgensen (15. Minute) legten Benjamin Pavard (29.), der zweimal erfolgreiche Robert Lewandowski (43./50.) und Alphonso Davies (52.) noch vier Treffer nach.

Was zeichnet den FC Bayern derzeit aus? "Dass wir nach dem ersten und zweiten Tor nicht aufhören", sagt Joshua Kimmich im aktuellen sportstudio.

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Schalke 04 - Werder Bremen 0:1 (0:1)

Werder Bremen hat dank eines Treffers von Leonardo Bittencourt (32.) neue Hoffnung auf den Klassenerhalt geschöpft. Mit dem 1:0 (1:0)-Erfolg beim FC Schalke holten die Bremer sieben Punkten aus den letzten drei Spielen n. Die erneut erschreckend schwachen Knappen kassierten die vierte Niederlage in der vierten Partie nach dem Restart.

Bremen, mit erheblich mehr Selbstbewusstein ausgestattet, kontrollierte von der ersten Minute an das Geschehen. Schalke zog sich wie schon in Düsseldorf weit zurück und ließ Werder kombinieren. Der Szenenapplaus und die Anfeuerung von den Bremer Ersatzspielern und Betreuern machten deutlich, wer mehr investierte.

VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 1:2 (0:1)

Eintracht Frankfurt hat sich mit einem Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg dringend benötigte Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Hessen setzten sich bei den zuletzt starken Wölfen mit 2:1 (1:0) durch und feierten nach sechs Partien ohne Sieg wieder einen Dreier. Mit 32 Punkten müssen die Frankfurter aber weiter wachsam bleiben.

Daichi Kamada (l) und David Abraham (r) am 20.05.20 in Wolfsburg
Frankfurts Matchwinner Kamada (l.) feiert mit Abraham.
Quelle: Reuters

Der VfL ärgert sich über die verpasste Chance auf Punkte im Rennen um ein Europacup-Ticket. Der Mannschaft von Coach Oliver Glasner mangelte es nicht an Einsatzbereitschaft oder spielerischen Elementen. Vor allem die fehlende Durchschlagskraft vor dem Frankfurter Tor war aus Sicht der Gastgeber zu beklagen.

Mainz 05 - TSG Hoffenheim 0:1 (0:1)

Die TSG Hoffenheim hat die Abstiegsängste des FSV Mainz 05 geschürt. Die Kraichgauer gewannen 1:0 (1:0) bei den Rheinhessen. Für den FSV sieht es nach dem fünften Spiel ohne Dreier in Folge düster aus. Dagegen dürfen die Hoffenheimer, die durch Steven Zuber sogar einen Strafstoß vergaben (27.), nach dem Treffer von Joker Ihlas Bebou (43.) weiter auf die Teilnahme an der Europa League hoffen.

Insgesamt ging es ziemlich ruppig zu, nach 19 Minuten hatte Schiedsrichter Sascha Stegemann bereits vier Verwarnungen paritätisch verteilt. Das lag vor allem daran, dass beide Teams ihre zahlreichen Fehler immer wieder mit Hilfe von Fouls ausbügeln mussten.

Bundestrainer Jogi Löw ist angetan von der Qualität der Spiele seit dem Restart.

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2 min
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Hertha BSC - FC Augsburg 2:0 (1:0)

Hertha BSC hat den Aufwärtstrend unter Trainer Bruno Labbadia fortgesetzt und darf auf der Zielgeraden einer chaotischen Saison vorsichtig auf die Europapokal-Plätze blicken. Gegen den FC Augsburg gewannen die Berliner 2:0 (1:0), es war der dritte Sieg im vierten Spiel unter dem neuen Coach. Javairo Dilrosun (23.) sorgte in einer bis dahin umkämpften Begegnung sehenswert für die Führung, Krzysztof Piatek (90.+3) machte kurz vor Schluss alles klar.

Mit nun 38 Punkten hat Hertha den Abstiegskampf bis auf Weiteres hinter sich gelassen. FCA-Coach Heiko Herrlich, der wie Labbadia nach der Corona-Pause sein Debüt bei seinem neuen Klub gegeben hatte, muss sich mit Augsburg mit 31 Zählern weiter nach unten orientieren.

SC Freiburg - Bayer Leverkusen 0:1 (0:0)

Dank Kai Havertz hat Bayer Leverkusen im Freitagsspiel im Rennen um die Champions-League-Plätze in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Nationalspieler erzielte den Siegtreffer zum 1:0 (0:0) beim SC Freiburg. Es war der fünfte Treffer von Havertz seit dem Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga. Als erster Spieler unter 21 Jahren erreicht er damit die Marke von 35 Bundesliga-Toren.

Leverkusen rückt mit dem Sieg vorerst auf den dritten Tabellenplatz vor. Die Freiburger von Trainer Christian Streich blieben dagegen auch im vierten Spiel nach dem Corona-Neustart sieglos und verharren im oberen Mittelfeld der Liga.

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