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Auch Bielefeld gegen Bayern wird Geisterspiel

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Zuschauer am 4. Spieltag - Auch Bielefeld gegen Bayern wird Geisterspiel

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Wegen der steigenden Infektionszahlen dürfen am Wochenende deutlich weniger Zuschauer in die Bundesliga-Stadien. Besonders bitter ist das für Aufsteiger Arminia Bielefeld.

Keine Zuschauer beim Testspiel von Arminia Bielefeld gegen Osnbrück
Die Bielefelder Alm wird beim Spiel der Arminia gegen Bayern München am Samstag leer bleiben.
Quelle: dpa

Das erste Duell zwischen Aufsteiger Arminia Bielefeld und Fußball-Rekordmeister Bayern München seit elfeinhalb Jahren wird zum Geisterspiel. Wie die Arminia bekannt gab, sind für das Spiel am Samstag (18.30 Uhr) keine Zuschauer zugelassen. Darüber habe am Freitagabend die Stadt Bielefeld den Klub informiert.

Arminia hatte auf 300 Zuschauer gehofft

Da sich in Bielefeld mehr als 35 Menschen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage mit dem Coronavirus infiziert haben, war bereits am Donnerstag entschieden worden, dass nicht wie im vorherigen Heimspiel gegen den 1. FC Köln (1:0) 5.460 Zuschauer in die Arena dürfen.

Die Arminia hatte dann zumindest auf eine Erlaubnis für 300 Besucher gehofft. Offenbar wegen weiter gestiegener Zahlen - Bielefeld ist durch das Übersteigen der Zahl 50 bei der 7-Tage-Inzidenz seit Freitag Risikogebiet - wurde dieser Antrag nun abgelehnt.

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Bielefeld will auch ohne Unterstützung dagegenhalten

"Für alle Bielefelder, die jahrelang solchen Spielen wie gegen den FC Bayern entgegengefiebert haben, ist das sehr schade", sagte Sportdirektor Samir Arabi. Wegen der komplizierten Ticketvergabe hätten viele Mitarbeiter bis zuletzt "Nächte in der Geschäftsstelle verbracht" und "Herzblut und Schweiß" investiert.

Als am Freitagabend die Information der Stadt eintraf, sei "das eine oder andere Tränchen" geflossen, so Arabi weiter. "Die Zuschauer hätten uns sicher in schwierigen Phasen unterstützt", sagte Trainer Uwe Neuhaus: "Aber wir wollen uns nicht freiwillig und kampflos ergeben."

300 Fans bei Köln gegen Frankfurt erlaubt

Der 1. FC Köln darf derweil am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt zumindest 300 Zuschauer ins Stadion lassen. Eine Teilöffnung in dieser Größenordnung sei auch unter den geänderten landesrechtlichen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zulässig, teilte das Kölner Gesundheitsamt dem FC mit.

Wegen der hohen Infektionszahlen in der Stadt Köln war schon im Vorfeld klar, dass die Kölner auch im dritten Heimspiel der Saison nicht die erhofften und in einem Konzept auch grundsätzlich bewilligten 9.200 Zuschauer zulassen dürfen.

4. Spieltag mit deutlich weniger Fans in den Stadien

Insgesamt führen die steigenden Infektionszahlen zu drastischen Reduzierungen der Zuschauerzahlen am 4. Spieltag. Neben Bielefeld und dem FC Augsburg (gegen Spitzenreiter RB Leipzig) muss auch der SC Freiburg sein Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstag als Geisterspiel austragen.

Auch das Gesundheits- und Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach hat die ursprünglich erteilte Ausnahmegenehmigung für 20 Prozent der Gesamtkapazität an Zuschauern wegen der erhöhten Corona-Zahlen widerrufen. Damit dürfen am Samstag (20:30 Uhr) nur 300 Fans das Bundesligaspiel zwischen der Borussia und dem VfL Wolfsburg im Stadion verfolgen.

Größte Kulisse wohl in Hoffenheim

Beim FSV Mainz 05 (gegen Bayer Leverkusen) sind es sogar nur 250 zugelassene Fans. Damit dürfte die Partie der TSG Hoffenheim gegen die Borussia aus Dortmund, deren Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Samstag zu Gast im aktuellen sportstudio ist, mit 6.030 Fans die bestbesuchte am 4. Spieltag sein. Bei Hertha BSC werden im Duell gegen den VfB Stuttgart maximal 4.000 Zuschauer erwartet.

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