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Bundesliga - 7. Spieltag - Leipzig mit Arbeitssieg gegen Bochum

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RB Leipzig hat Aufsteiger VfL Bochum nach anfänglicher Mühe mit 3:0 (0:0) besiegt. Damit hat der Vizemeister den Anschluss an die internationalen Plätze geschafft.

RB Leipzig - VfL Bochum 3:0 (0:0)

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RB Leipzig sucht auch nach dem 7. Spieltag weiter seine Spielidee. Erst dank einer starken Schlussoffensive kam das Team von Trainer Jesse Marsch am Samstagabend gegen Aufsteiger VfL Bochum zu einem mühsamen 3:0 (0:0)-Arbeitssieg.

Der kurz zuvor eingewechselte Angreifer Andre Silva (70.) und Christopher Nkunku (73./78.) ließen Leipzig vier Tage nach der Europapokal-Niederlage gegen den FC Brügge spät jubeln. Der VfL bleibt nach der fünften Saisonniederlage auf einem direkten Abstiegsplatz.

Jesse Marsch (RB Leipzig) nach dem Spiel RB Leipzig gegen VfL Bochum im sportstudio-Interview.

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Marsch stellt auf vier Positionen um

RB-Trainer Jesse Marsch, der auf vier Positionen umstellte, hatte im Vorfeld die Instabilität seiner Mannschaft bemängelt. Er nahm sich aber auch selbst in die Pflicht: "Es ist mein Job, den Jungs Selbstvertrauen zu geben." Der US-Amerikaner schien unter der Woche zunächst die richtigen Worte gefunden zu haben. Leipzig begann mit enorm viel Schwung und hatte Chancen im Überfluss.

Die Stimmen zum Spiel RB Leipzig - VfL Bochum.

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Der gegen Brügge gesperrte und schmerzlich vermisste Angelino lief frei auf VfL-Keeper Manuel Riemann zu, vertändelte den Ball jedoch (3.). Einen unmittelbar danach gegebenen Foulelfmeter für Leipzig zog Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) nach Ansicht des Videobeweises zurück. RB ließ sich davon nicht ausbremsen.

Riemann bewahrt Bochum vor Rückstand

Die Sachsen waren in den Zweikämpfen sehr präsent, schalteten nach Ballgewinnen blitzschnell um und kamen im Minutentakt zu besten Möglichkeiten. Bochum hatte in Riemann allerdings einen starken Rückhalt, der gegen Emil Forsberg (8.) und Yussuf Poulsen (15.) gut parierte. Glück hatten die Gäste bei Forsbergs Lattentreffer (11.).

Der Frankfurter Überraschungssieg in München, die Krise der Hertha und der Freiburger Höhenflug: das Wichtigste vom siebten Spieltag der Fußball-Bundesliga.

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Bochum drohte zwei Wochen nach dem 0:7-Debakel in München die nächste deutliche Niederlage gegen einen Champions-League-Starter. Anders als beim FC Bayern überstand das Team von Trainer Thomas Reis diese Drangphase des Favoriten aber noch unbeschadet. Die Gäste beruhigten das Spiel mit einfachen Pässen, kamen zu mehr Ballbesitz und befreiten sich so vom ganz großen Leipziger Druck.

RB zu fahrlässig vor dem Tor

RB ging in der Phase die Sicherheit verloren, Zuspiele wurden ungenauer, die Körpersprache verriet wachsende Frustration. Nkunku (29.) vergab fahrlässig und übersah dabei zudem den freistehenden Poulsen. Auch das Publikum wurde unruhig. Noch vor der Pause waren erste Pfiffe zu hören, zur Halbzeit wurden sie lauter.

Nach dem Seitenwechsel agierte RB lange weniger zielstrebig als zuvor. Oft trafen die Leipziger in den entscheidenden Momenten falsche Entscheidungen. Silva brach per Kopf nach einer Ecke den Bann, Nkunku machte alles klar.

Der Ball der Saison 2021/22 in Nahaufnahme

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