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Fortuna will den FC Bayern ärgern

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Fußball-Bundesliga, Abendspiel - Fortuna will den FC Bayern ärgern

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Mit dem Erfolg über Schalke am Mittwoch haben die Düsseldorfer ihren lästigen Hang zu Unentschieden besiegt. Nun wollen sie auf dem Weg zum Klassenerhalt das Establishment ärgern.

Uwe Rösler
An der Seitenlinie stets unter Hochspannung: Uwe Rösler
Quelle: Martin Meißner / dpa

Erik Thommy ist ein flinker Fußballer mit ausgeprägtem Offensivdrang - und den darf der gebürtige Ulmer in Düsseldorf gerade ordentlich ausleben. "Ich kann mich mit unserer Spielweise momentan gut anfreunden", erklärt der 25-Jährige im Gespräch mit zdfsport.de. "Wir schaffen es, defensiv gut zu stehen und vorne immer wieder viele Chancen zu kreieren. Das macht mir natürlich Spaß."

Mehr Mut unter Rösler

Für den Spaßlevel zuständig ist bei der Fortuna seit Ende Januar Uwe Rösler. Als Nachfolger von Friedhelm Funkel auf dem Cheftrainersessel schraubte der gebürtige Altenburger die Trefferquote der Rheinländer von 0,95 auf 1,44 Tore pro Spiel - und den Punkteschnitt von 0,79 auf 1,33.

Vor allem aber flößte er dem Team seit dem Übungsleiterwechsel mehr Mut und Offensivgeist ein. Und unter der Woche überwand der Liga-16. beim 2:1 über Schalke dann auch noch seine nervige Remis-Seuche.

Ansage an die großen Drei

"Wir haben heute Fußball gelebt. Mit dieser Einstellung haben wir eine Riesenchance", kommentierte Rösler - und meinte damit ausdrücklich auch die Duelle mit den Liga-Riesen München, Dortmund und Leipzig, die in den nächsten zweieinhalb Wochen auf der Düsseldorfer Agenda stehen.

Ich würde die Mannschaft gegen die großen Drei nicht abschreiben. Wir sind momentan schwer zu schlagen.
Uwe Rösler, Trainer Fortuna Düsseldorf

Fortunas Coach kündigt zudem für die Partie am Samstagabend (18:30 Uhr) in München an: "Mit unserem Willen und unserer Moral können wir es auch den Bayern schwer machen. Wir werden einen Schlachtplan entwickeln, der uns hilft, eine Überraschung zu schaffen."

Abschied von Sportchef Pfannenstiel

An Mainz 05 auf dem rettenden Rang 15 hat sich das einstige Schlusslicht bereits bis auf einen Punkt herangearbeitet. Auch Frankfurt, Union Berlin und Augsburg sind inzwischen in Reichweite. "Bei dem Fußball, den wir seit einigen Wochen spielen, bin ich sicher, dass wir auch in der nächsten Saison in der ersten Liga spielen", sagt der zuletzt treffsichere Angreifer Kenan Karaman.

Abschied nehmen heißt es für die Düsseldorfer erst mal nur von Sportvorstand Lutz Pfannenstiel. Zum 31. Mai wird der Vertrag des Fußball-Globetrotters aufgelöst. Die Entscheidung für den Stopp seines Engagements traf der 47-Jährige bereits einige Wochen vor Ausbruch der weltweiten Corona-Krise - weil ihm nach der Entlassung von Trainer Funkel vor allem Beleidigungen gegen seine Familie auf den Magen schlugen.

Schreck für die Hygienewächter

In München folgt nun das vorzeitige Bye-Bye. Nicht zuletzt von Uwe Rösler, der Pfannenstiel nach dem Schalke-Spiel vor Freude so eng auf die Pelle rückte, dass den Hygienewächtern der DFL recht unbehaglich geworden sein dürfte. "Wir sind nicht immer vorbildlich", erklärte Coach Rösler später entschuldigend. "Aber wir versuchen es."

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