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Von Wolfsburg nach Frankfurt - Oliver Glasner ist neuer Eintracht-Trainer

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Das Trainerkarussell dreht sich munter weiter: Oliver Glasner wechselt vom VfL Wolfsburg zur Eintracht nach Frankfurt.

Oliver Glasner am22.05.2021 in Wolfsburg
Oliver Glasner hat wohl einen neuen Arbeitgeber.
Quelle: epa

Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg ist neuer Trainer von Eintracht Frankfurt. Der Österreicher verlässt die Niedersachsen damit nach zwei erfolgreichen Jahren, obwohl er den VfL gerade erst in die Champions League geführt hat und mit dem Bundesliga-Rivalen aus Frankfurt in der nächsten Saison nur in der Europa League antritt.

Dreijahresvertrag für Glasner

Glasner soll als Nachfolger seines Landsmanns Adi Hütter bei der Eintracht einen Dreijahresvertrag erhalten. Nachdem der Wechsel von Hütter zu Borussia Mönchengladbach bekannt geworden war, wurden bei den Hessen auch Namen wie Edin Terzic (Borussia Dortmund) oder Gerardo Seoane (künftig Bayer Leverkusen) gehandelt.

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Bei den Wolfsburgern wiederum gilt nun der ehemalige Bayern-Profi Mark van Bommel als Favorit auf die Glasner-Nachfolge. Er trainierte bis Dezember 2019 den niederländischen Spitzenklub PSV Eindhoven.

Fehlendes Bekenntnis zum VfL

Glasners Vertrag mit dem VfL lief ursprünglich noch bis 2022. Doch Berichte über eine Ausstiegsklausel, das fehlende Bekenntnis des 46-Jährigen zu einem Verbleib und ein offenbar belastetes Verhältnis zu Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke erschwerten eine sportlich sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zuletzt immer mehr.

Oliver Glasner, Trainer des VfL Wolfsburg.

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Der Höhenflug des VfL Wolfsburg wird durch Kurioses belastet. Cheftrainer Oliver Glasner schweigt über seine Zukunft. Geschäftsführer Jörg Schmadtke kämpft nicht um ihn.

von Christian Otto

Glasner kam 2019 als Nachfolger von Bruno Labbadia nach Wolfsburg. Er hatte zuvor den Linzer ASK in seiner Heimat aus der zweiten Liga bis in die Europa League geführt.

VfL reifte unter Glasner Regie zum Topteam

In seiner ersten Bundesliga-Saison bestätigte er den Erfolg seines populären Vorgängers Bruno Labbadia und führte den VfL erneut auf einen Europa-League-Platz. Das Ausscheiden in den beiden Playoff-Spielen gegen AEK Athen war zwar der sportlich größte Rückschlag seiner Wolfsburger Zeit. Dadurch gewann das Team aber auch viel Zeit und Energie, um sich in Glasners zweiter Saison zu einem Champions-League-Kandidaten zu entwickeln.

Jörg Schmadtke hat den VfL Wolfsburg runderneuert. Der Geschäftsführer sagt, was er denkt - auch über den Profifußball während Corona und über die DFB-Krise.

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Dank der detailgenauen Arbeit des Österreichers machten zahlreiche Spieler wie Maximilian Arnold, Wout Weghorst, Ridle Baku oder Maxence Lacroix in Wolfsburg einen großen Leistungssprung. Ein Konflikt bestand aber von Anfang an: In Linz war es Glasner gewohnt, alle sportlichen Entscheidungen zu treffen. Beim VfL aber bestimmen Geschäftsführer Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer die Personalplanung und die Transferpolitik.

Missstimmung in der Führungsetage

Schon im November wäre dieser Konflikt beinahe eskaliert, als Glasner die gescheiterte Verpflichtung eines weiteren Offensivspielers bedauerte. Trainer und Geschäftsführer machten seitdem keinen Hehl mehr daraus, dass ihr persönliches Verhältnis nur noch sehr distanziert ist. Da Glasner seine Zukunft in Wolfsburg über Wochen offen ließ, ist sein Wechsel nach Frankfurt keine Überraschung mehr.

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