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Trainerwechsel in der Bundesliga - Funkel soll 1. FC Köln retten

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Friedhelm Funkel soll den 1. FC Köln vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga bewahren. Der 67-jährige Trainer übernimmt als Nachfolger von Markus Gisdol bis zum Saisonende.

Friedhelm Funkel
Friedhelm Funkel trainierte zuletzt Fortuna Düsseldorf
Quelle: dpa

Laut Verein erhält Funkel, der in Köln in seine zweite Amtszeit nach 2002/03 geht, zunächst einen Vertrag bis zum Ende der Bundesliga-Saison.

"Friedhelm hat nicht nur große Erfahrung, sondern ist auch mit solchen Situationen absolut vertraut. Er wird unsere Mannschaft bis zum Saisonende führen, mit dem Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen", sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt. "Er hat die Souveränität, die es jetzt braucht, um in dieser Phase einen neuen Impuls zu geben, die notwendige Ruhe zu bewahren und unser Team auf die wichtigen verbleibenden sechs Spiele einzustellen."

Ich bin überzeugt davon, dass wir das schaffen können
Friedhelm Funkel

Aktuell trennen den FC in der Bundesliga-Tabelle drei Punkte vom Relegationsplatz. Am Sonntag hatte Köln im Abstiegskrimi gegen den FSV Mainz 05 mit 2:3 (1:1) verloren. Wenige Stunden danach vollzog der Klub die Trennung von Markus Gisdol, Sport-Geschäftsführer Horst Heldt hatte die Mainz-Partie als Endspiel für den Trainer ausgerufen.

Funkel hatte mit sechs Aufstiegen in die Bundesliga Funkel in seiner langen Karriere eine Rekordmarke gesetzt. 2002 wurde er schon einmal als Retter in Köln engagiert, konnte damals aber den Abstieg nicht verhindern. Dafür gelang ihm mit dem FC sofort der Wiederaufstieg. In der Saison 2003/04 wurde er dann schon nach zehn Spielen entlassen.

Diesmal soll Funkel es in sechs Spielen richten. In Düsseldorf hatte man ihm das in der vergangenen Saison nicht mehr zugetraut; die Mannschaft stieg dann auch mit seinem Nachfolger Uwe Rösler ab. Nach seiner Entlassung hatte der 67-Jährige sein Karriereende als Trainer angekündigt.

450. vorzeitiger Trainerwechsel in der Bundesliga seit 1963/64

In der Saison 2020/21 waren es bislang elf:

  • Nr. 440 David Wagner (Schalke 04), 27.09.2020 (Entlassung)
  • 441 Achim Beierlorzer (Mainz 05), 28.09.2020 (Entlassung)
  • 442 Lucien Favre (Borussia Dortmund), 13.12.2020 (Entlassung)
  • 443 Manuel Baum (Schalke 04), 18.12.2020 (Entlassung)
  • 444 Huub Stevens (Schalke 04), 27.12.2020 (Interimstrainer)
  • 445 Jan-Moritz Lichte (FSV Mainz 05), 28.12.2020 (Entlassung)
  • 446 Bruno Labbadia (Hertha BSC), 24.01.2021 (Entlassung)
  • 447 Christian Gross (Schalke 04), 28.02.2021 (Entlassung)
  • 448 Uwe Neuhaus (Arminia Bielefeld), 01.03.2021 (Entlassung)
  • 449 Peter Bosz (Bayer Leverkusen), 23.03.2021 (Entlassung)
  • 450 Markus Gisdol (1. FC Köln), 11.04.2021 (Entlassung)
Bielefelds Ritsu Doan (hinten) und Santiago Ascacibar von Hertha BSC im Zweikampf

Alle Spiele, alle Tore - Mageres 0:0 zwischen Hertha und Bielefeld 

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