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Bundesliga - "Wäre schön, wenn Alaba weiter hier spielt"

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Nach dem Sieg in Dortmund hofft Bayern-Trainer Flick, den Abwehrstar Alaba doch halten zu können. Den Erfolg im Spitzenspiel haben sich die Münchner womöglich teuer erkauft.

Den 3:2-Sieg über den BVB will Bayern-Trainer Hansi Flick nicht überbewerten. Denn im Rennen um die Meisterschaft sieht er neben dem BVB auch "Leipzig, Gladbach und Leverkusen".

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Hansi Flicks Wertschätzung für David Alaba ist nach dem verdienten 3:2-Sieg des FC Bayern München beim Rivalen Borussia Dortmund vermutlich weiter gewachsen. "Ich habe mich für ihn und für uns gefreut", sagte der Bayern-Trainer über den Torschützen Alaba, der seine Münchner mit einem feinen Freistoßtreffer im Topspiel hielt und damit zu einem der Matchwinner avancierte.

Bezüglich Alabas ungeklärter Karriereplanung sagte Flick dem "aktuellen sportstudio": "Ich bin immer positiv. Es wäre schön, wenn er über die Saison hinaus beim FC Bayern spielt. Er ist hier ausgebildet worden, ist lange hier und ein absoluter Leistungsträger." Einschränkend fügte er allerdings an: "David muss entscheiden, wie er seine Zukunft sieht."

Neuer Schwung in Verhandlungen

Möglicherweise kommt doch noch mal Bewegung in die verfahrenen Verhandlungen mit dem 28 Jahre alten Österreicher, der mit dem Sieg beim BVB schon im 272. Liga-Auftritt seiner Karriere zum 200. Erfolg sprintete - Bundesliga-Rekord. Auch Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich vorm Liga-Gipfel auf "sky" versöhnlich gezeigt.

Die Tür ist noch einen Spalt auf.
Karl-Heinz Rummenigge

Neue Hoffnung also in einer wichtigen Personalie, dazu Herausforderer Borussia Dortmund erneut auf Distanz gehalten. Doch auch einen Wermutstropfen hielt der teils hochklassige Showdown im früheren Westfalenstadion für die Münchner bereit: Joshua Kimmich droht für unbestimmte Zeit auszufallen.

Kimmich: Unter Tränen vom Platz geführt

Der fürs Bayern-Spiel so eminent wichtige Allrounder verletzte sich bei einem rüden Foul an BVB-Stürmer Erling Haaland selbst am Knie und musste unter Tränen vom Platz geführt werden. Eine Untersuchung in München wird Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

Für Borussia Dortmund blieb nach der lange offen geführten Partie nur Lob und die Erkenntnis, nach einigen Demütigungen in der jüngeren Zeit nun mit einem weiter verjüngten Team wieder ein Stückchen an die Bayern heran gerückt zu sein. "Dortmund hat ein anderes Gesicht gezeigt als in früheren Spielen", zollte Münchens Mittelfeldmotor Leon Goretzka Respekt.

Den 3:2-Sieg über den BVB will Bayern-Trainer Hansi Flick nicht überbewerten. Denn im Rennen um die Meisterschaft sieht er neben dem BVB auch "Leipzig, Gladbach und Leverkusen".

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Flick: Duell auf Augenhöhe

Von einem "Duell auf Augenhöhe" sprachen Bayern-Trainer Flick und auch Peter Hyballa, früher Nachwuchscoach beim BVB und heute Taktik-Experte im "aktuellen sportstudio". Immerhin beendete Dortmunds Kapitän Marco Reus mit seinem tollen Tor zum 1:0 in der 45. Minute die Durstrecke von 332 Minuten ohne Dortmunder Liga-Treffer gegen die Bayern.

Ansonsten war es für die ambitionierten Westfalen eine Lehrstunde in Effizienz. Nach Alabas Ausgleich noch in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte betrieb der BVB in der zweiten Halbzeit enormen Aufwand und kam sechs Mal gefährlich vors Tor von Nationalkeeper Manuel Neuer. Zu mehr als dem zu späten 2:3-Anschlusstreffer durch BVB-Stürmer Haaland (83.) reichte es aber nicht.

Haaland verschenkt die Führung

Direkt nach Wiederanpfiff war dieser Effizienz-Unterschied am deutlichsten zu bestaunen: Haaland übersah frei vorm Tor den besser postierten Marco Reus und verschenkte die Führung. Im Gegenzug setzte sich Torjäger Robert Lewandowski gegen BVB-Abwehrchef Mats Hummels durch und brachte stattdessen die Bayern per platziertem Kopfball mit 2:1 auf Kurs.

Leroy Sanés Jokertor nach einem klasse Konter (80.) machte den Deckel auf die Partie. Für den BVB waren das die ersten Gegentore nach zuletzt vier Liga-Spielen mit weißer Weste. Dass die Borussia bis dahin die beste Abwehr der Liga bildete, entpuppte sich schließlich als Muster ohne Wert.

Uralt-Ligarekord eingestellt

Freiburg, Hoffenheim, Schalke und Bielefeld sind doch andere Kaliber als die Münchner: Die beste Offensive der Liga stellte mit ihren drei Treffern in Dortmund nebenbei den Uralt-Ligarekord von 27 Toren nach sieben Spieltagen ein, den Gladbach in der Saison 73/74 aufstellte.

Hoffenheims Christoph Baumgartner (vorne) und Kölns Marius Wolf kämpfen um den Ball.

18. Bundesliga-Spieltag -
Hoffenheim zu stark für Köln
 

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