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Die Zahlen sind mit den Bayern

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Fußball-Bundesliga, 29. Spieltag - Die Zahlen sind mit den Bayern

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Durch den Sieg beim BVB führen die Bayern mit sieben Punkten die Tabelle an. Bei sechs ausstehenden Partien hat noch nie ein Spitzenreiter ein solches Punktepolster verspielt.

Bundesliga Typical Meisterschale
Quelle: dpa

Beim Blick in die Statistik fällt auf, dass es in der 56-jährigen Geschichte der Bundesliga bislang nur neun Mal vorkam, dass der Tabellenführer vom 28. Spieltag* in den letzten sechs Begegnungen noch den Titel verspielte. Wenn das der Fall war, hatte die Mannschaft vor den noch sechs ausstehenden Partien zumeist nur einen knappen Vorsprung vor der Konkurrenz.

1986: Michael Kutzop vergibt gegen den FC Bayern vom Punkt - und Werder Bremen verpasst die Meisterschaft. Die Entscheidung mit dem Live-Kommentar von Eberhard Figgemeier.

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Werder mit heftigstem Absturz

Auffällig ist, dass Bayer Leverkusen und Schalke 04 am häufigsten betroffen waren. Je zwei Mal erwischte es die beiden Klubs allein in den vergangenen 20 Jahren am Ende noch. Den bis heute heftigsten Absturz erlitt Werder Bremen im Jahr 1986: Vier Punkte auf die Bayern betrug nach dem 28. Spieltag der Vorsprung - bei der damals noch gültigen Zwei-Punkte-Regel. Auf die gegenwärtige Drei-Punkte-Regel übertragen, würde das rein rechnerisch einem Sechs-Punkte-Polster entsprechen.

Letztmals 2010 gab ein Verein in den letzten sechs Partien noch die Schale aus der Hand. Aus zwei Punkten Vorsprung wurden am Ende gar fünf Punkte Rückstand für Schalke 04. Dass es derartige Überholmanöver seitdem nicht mehr gegeben hat, ist ein weiterer Beleg für die gegenwärtig erdrückende Dominanz der Bayern, die seit 2013 schon frühzeitig in der Saison keine Zweifel am Titelgewinn aufkommen ließen. Eine derartige Monopolstellung eines einzigen Vereins hat es nie zuvor in der Bundesliga gegeben.

Bayern und Gladbach teilen sich die 70er auf

Auch in den 70er Jahren hatten die Spitzenreiter vom 28. Spieltag am Ende immer die Nase vorne. Das lag aber hauptsächlich an der Ko-Existenz der Dauer-Meisterkandidaten FC Bayern und Borussia Mönchengladbach, die sich die Titel der Dekade weitgehend untereinander aufteilten und in ihren jeweiligen Meisterjahren oft die Spielzeiten im letzten Saisondrittel dominierten.

Als Abfangjäger Nummer 1 auf der Zielgeraden fungierte in der langen Bundesliga-Geschichte - das ist wenig überraschend - der FC Bayern. Vier Mal schafften es die Münchner bei sechs noch ausstehenden Spielen, den Konkurrenten noch zu überholen.

Bayern können sich wohl nur selbst schlagen

Nicht zuletzt das Zahlenwerk spricht dafür, dass sich der FC Bayern auch in der aktuellen Spielzeit wohl nur noch selbst schlagen kann, sofern das Coronavirus nicht noch einmal zuschlägt und dadurch die Titel-Kür ausgesetzt würde.

*1964 und 1965 gab es wegen geringerer Teilnehmerzahl nur jeweils 30 Spieltage / 1992 gab es 38 Spieltage. Bei der Betrachtung dieser Spielzeiten wurden jew. der 24., bzw. 32. Spieltag zugrunde gelegt.

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Bayern auf Titelkurs
 

Der FC Bayern hat im Gipfeltreffen des 28. Spieltags den Angriff von Borussia Dortmund erfolgreich abgewehrt. Abgezockt und verdient siegte der Rekordmeister mit 1:0 in Dortmund.

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