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Nach Niederlagen-Serie : Hoffenheim trennt sich von Hoeneß

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Die TSG Hoffenheim und Cheftrainer Sebastian Hoeneß gehen getrennte Wege. Die Kraichgauer verkündeten am Dienstag die einvernehmliche Trennung von dem 40-Jährigen.

Hoffenheim Trainer Sebastian Hoeneß gestikuliert.
Sebastian Hoeneß
Quelle: Dpa

Aus für Trainer Sebastian Hoeneß beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim. Der verspielte Europacup-Einzug durch zuletzt neun Partien ohne Sieg hat Hoeneß letzlich den Job gekostet. Die Trennung erfolgte laut beiden Seiten "einvernehmlich". In den zurückliegenden drei Partien kassierte die TSG drei Niederlagen mit insgesamt 13 Gegentoren.

Hoeneß selbst machte aus den internen Unstimmigkeiten keinen Hehl. "In den zurückliegenden Wochen haben wir eine intensive Analyse unserer gemeinsamen Arbeit vorgenommen und dabei keinen Konsens über die zukünftige Ausrichtung gefunden", sagte der Ex-Trainer: "Daher ist auch aus meiner Sicht eine einvernehmliche Trennung folgerichtig."

Trennung kommt trotz Talfahrt überraschend

Die Entlassung von Hoeneß, dessen Vertrag eigentlich bis Juni 2023 lief, kam trotz der jüngsten Talfahrt überraschend. Ende April hatte Rosen noch erklärt, dass Hoeneß beim Klub von Mehrheitseigner Dietmar Hopp fest im Sattel sitzt. "Nein - und ich frage mich ernsthaft, wie Sie überhaupt zu dieser These kommen", hatte Rosen im "kicker" auf die Frage geantwortet, ob Restzweifel an Hoeneß bestehen.

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"Sebastian ist ein cooler, ehrlicher Typ, kein Schaumschläger, ein starker Kommunikator und ein absoluter Fußballfachmann", sagte Rosen über den Trainer: "Wir arbeiten sehr vertrauensvoll zusammen und haben gemeinsame Ziele." Zuletzt hatte Rosen wie auch Hoeneß immer wieder die Verletzungsprobleme und die Abwehrschwächen als Grund für das enttäuschende Abschneiden angeführt.

Corona-Fälle, Verletzungen, Einbruch im März

Hoeneß betreute den Klub zwei Spielzeiten lang. In seiner ersten Saison landete Hoffenheim - gebeutelt von vielen Corona-Fällen und Verletzungen - auf Rang elf. Diesmal schien angesichts des starken Kaders mehr möglich, bis Mitte März die große Krise begann. "Es ist unerklärlich, wie wir eingebrochen sind. Es war nicht nur eine schlechte Phase, es waren neun Spiele. Das ist zu lang", sagte Torhüter Oliver Baumann nach dem letzten Saisonspiel.

Borussia Mönchengladbach beendet eine schwierige Saison mit einem 5:1 gegen die TSG Hoffenheim. Nach der Partie gibt die Borussia die Trennung von Trainer Adi Hütter bekannt.

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Hoeneß hatte nach dem 1:5 von Mönchengladbach von zu vielen Verletzten und zu vielen Gegentoren gesprochen. Bei diesen Punkte wollte er in der Saisonvorbereitung, die im Juli ein einwöchiges Trainingslager in Kitzbühel vorsieht, ansetzen. Das wird nun ein anderer Chefcoach erledigen müssen.

Trainer-Karussell kommt in Fahrt

Nach Adi Hütter in Mönchengladbach, Markus Weinzierl in Augsburg und Florian Kohfeldt in Wolfsburg ist es bereits die vierte vorzeitige Ablösung eines Chefcoaches nach dem Saisonende in der Bundesliga. Hoeneß war im Sommer 2020 vom FC Bayern München in den Kraichgau gewechselt.

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