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Fortuna steigt ab - Werder spielt Relegation

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Fußball-Bundesliga | 34.Spieltag - Fortuna steigt ab - Werder spielt Relegation

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Fortuna Düsseldorf muss den bitteren Gang in die Zweite Liga antreten. Am 34. Spieltag fielen die Rheinländer hinter Werder Bremen auf den 17. Platz zurück.

Spieler von Fortuna Düsseldorf sitzen und knien nach der Niederlage auf dem Platz.
Entsetzen bei der Fortuna: Abstieg!
Quelle: pa

Werder trug mit einem 6:1 (3:0)-Heimsieg sein Möglichstes bei, den eigenen Kopf am letzte Spieltag aus der Schlinge zu ziehen. Das hätte aber alles nichts genutzt, wenn Düsseldorf sein Auswärtsspiel bei Union Berlin gewonnen hätte. Doch die Hauptstädter kamen Werder mit einem 3:0 (1:0)-Heimsieg zur Hilfe.

Werder in der Relegation

Für Werder geht die Saison mit den Relegationsspielen gegen den Tabellendritten der 2. Liga weiter - die Chance für Trainer Florian Kohfeldt und seine Mannen, eine völlig verkorkste Saison zu einem versöhnlichen Ende zu bringen. Möglich wäre ein Duell mit dem Erzrivalen Hamburger SV, der am Sonntag noch am 1. FC Heidenheim vorbeiziehen will.

Wir danken Union unglaublich, mal sehen, ob wir da mal eine Kiste Bier rüberwachsen lassen.
Werders Niclas Füllkrug

Für Düsseldorf ist es der sechste Bundesliga-Abstieg nach 1967, 1987, 1992, 1997 und 2013. Der Klub hatte im Januar Trainer Friedhelm Funkel durch Uwe Rösler ersetzt. Rösler stabilisierte die Mannschaft, holte aber unter dem Strich schlicht zu wenige Punkte. Eine Vielzahl an Unentschieden brach den Fortunen letztlich das Genick. Sportvorstand Uwe Klein sprach von einem "richtigen Tiefschlag", stellte aber klar, dass Rösler auch in der 2. Liga Fortuna-Trainer bleibt: "Selbstverständlich!"

Union gnadenlos - Fortuna zu hektisch

Düsseldorfs Niederlage im Fernduell mit Werder um den Relegationsrang leitete ausgerechnet ein Ex-Bremer ein: Anthony Ujah erzielte in der 26. Minute das 1:0 für Berlin. In der zweiten Halbzeit legte Christian Gentner mit dem 2:0 (54.) nach, Suleiman Abdullahi (89.) sorgte für den Endstand. Die Düsseldorfer, die mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung ins Saisonfinale gegangen waren, schienen vor Angst vor dem Abrutschen auf Platz 17 und den Zwischenergebnissen aus Bremen wie gelähmt.

Dabei hatte Fortuna-Trainer Rösler im entscheidenden Spiel auf Offensive gesetzt: Er wechselte hinten von Dreier- auf Vierer-Abwehrkette und stellte in Rouwen Hennings, Kenan Karaman, Erik Thommy und Steven Skrzybski gleich vier Offensivspieler auf. Doch im Spielaufbau regierte Hektik, klare Chancen hatte Fortuna kaum zu verzeichnen.

Osako eröffnet den Bremer Reigen

Ganz anders die Bremer. Yuya Osako befeuerte mit seinem Treffer zum 1:0 in der 22. Spielminute die Hoffnungen der Hanseaten, Milot Rashica (27.) und Niclas Füllkrug (29.) legten in Turbo-Manier nach. Im zweiten Durchgang erhöhten Davy Klaassen (55.), erneut Osako (58.) und Josh Sargent (68.) weiter, Dominick Drexlers Ehrentreffer für den FC dämpfte die Stimmung nur kurz (62.).

Yuya Osako (re, Werder Bremen) jubelt mit Milot Rashica und Marco Friedl (li) über sein Tor zum 5:0.
Osako (r.) jubelt mit Rashica und Friedl.
Quelle: dpa

Mit Beginn der Schlussphase erkundigten sich die Ersatzspieler immer häufiger nach dem Stand bei der Fortuna - auf dem Platz hätte Grün-Weiß sogar noch erhöhen können, Rashica traf den Pfosten (81.). In den letzten Minuten kam zudem der eingewechselte Claudio Pizarro (41) zu seinem letzten Bundesliga-Einsatz.

Saisonfinale: Meister, Absteiger, Aufsteiger

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