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Fußball | Bundesliga - Hertha BSC verlässt die Abstiegsränge

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Zweites Spiel nach der Corona-Zwangspause, vierter Punkt: Hertha BSC gewinnt deutlich gegen den SC Freiburg und arbeitet weiter am Klassenverbleib.

Krzysztof Piatek und Jonathan Schmid am 06.05.2021 in Berlin
Herthas Krzysztof Piatek im Kampf mit Freiburgs Jonathan Schmid. Die Berliner holten drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.
Quelle: Reuters

Ein runderneuertes Team von Hertha BSC hat im zweiten Spiel nach der Corona-Zwangspause einen enorm wichtigen Sieg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gefeiert. Die Berliner gewannen nach einer Total-Rotation mit neun Veränderungen in der Startelf gegen den SC Freiburg verdient mit 3:0 (2:0) und kletterten vom 17. auf den 14. Platz.

Nur zwei Herthaner bleiben in der Startelf

Krzysztof Piatek (13.), Peter Pekarik (22.) und Nemanja Radonjic (85.) erzielten die Tore für die Hauptstädter, bei denen nur Keeper Alexander Schwolow und Mittelfeldspieler Matteo Guendouzi aus der Startelf des ersten Nachholspiels am Montag bei Mainz 05 (1:1) von Beginn an dabei waren.

Wir waren fit, haben sehr gut gespielt, sehr kompakt. Hier wächst jetzt etwas zusammen.
Hertha-Trainer Pal Dardai

Freiburg fand abgesehen von wenigen Phasen kein Mittel gegen die neue Hertha und steht nach der vierten Auswärtsniederlage in Folge auf Platz neun weiter im Niemandsland der Liga.

Hertha effektiv: Gleich die erste Chance sitzt

Hertha-Trainer Pal Dardai ging mit der hohen Fluktuation, die für Hertha einen Bundesliga-Rekord bedeutete und eigentlich nur vor unwichtigen Spielen vorgenommen wird, ein hohes Risiko. Doch wegen der großen Belastung durch die vielen Spiele im Drei-Tage-Rhythmus wollte Dardai vermeiden, "dass es zu fünf Muskelverletzungen kommt", wie der Coach vor dem Anpfiff sagte.

Ob aufgrund des Überraschungseffekts oder der Spielfreude der Berliner - die Hertha kam gut klar und präsentierte sich vor allem enorm effektiv. Gleich mit der ersten Chance stocherte der Pole Piatek den Ball am überraschten Gäste-Keeper Florian Müller vorbei ins Netz. Kurz darauf erzielte Pekarik per Kopf bereits sein drittes Saisontor und stellte die Weichen auf Sieg.

Verdacht auf Mittelfußbruch bei Matteo Guendouzi

Kurz vor dem Wechsel musste Dardai personell schon wieder reagieren. Hier wächst jetzt etwas zusammen. Matteo Guendouzi humpelte mit Verdacht auf Mittelfußfraktur gestützt von zwei Betreuern in die Kabine, dafür kam Sami Khedira. Der Rio-Weltmeister brachte Ruhe in die Aktionen der Berliner, die nur wenig gefährliche Aktionen der Gäste zuließen.

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