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26. Bundesliga-Spieltag - Mainz 05 verlässt Abstiegsränge

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Der FSV Mainz 05 steht das erste Mal seit November wieder über dem Strich. Das Team von Trainer Bo Svensson siegte bei der TSG Hoffenheim mit 2:1 (2:1).

Die Mainzer jubeln im Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim, am 21.03.2021.
Der FSV sammelt weiter fleißig Punkte gegen den Abstieg.
Quelle: dpa/uwe anspach

Der FSV Mainz 05 hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und erstmals seit November wieder die Abstiegsplätze der Fußball-Bundesliga verlassen. Die Mannschaft von Trainer Bo Svensson gewann am Sonntag mit 2:1 (2:1) bei der TSG 1899 Hoffenheim und zog damit an den Rivalen 1. FC Köln und Arminia Bielefeld vorbei.

Robert Glatzel bereits nach 28 Sekunden und Dominik Kohr in der 41. Minute erzielten die Tore für die Gäste. Ihlas Bebou (39.) hatte das 1:1 für die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß geschossen. Hoffenheim kann nach der zwölften Saisonniederlage die Europa-Ränge wohl endgültig abhaken.

Torschütze Glatzel: "Eine schöne Momentaufnahme"

"Das klingt gut, aber kaufen können wir uns davon noch nichts. Das ist eine schöne Momentaufnahme", sagte Torschütze Glatzel bei DAZN über die Tabellensituation und warnte: "Wenn wir jetzt glauben, dass wir es geschafft haben, fliegt das gleich wieder nach hinten." Svensson wollte sich das Prädikat "Erfolgstrainer" im ersten Interview noch nicht anheften: 

Wir haben verdient gewonnen und ein gutes Spiel gemacht, das ist erstmal das Wichtigste.
Bo Svensson, FSV-Trainer

Hoffenheims Bebou sagte nach der zweiten Liga-Niederlage nacheinander: "Wir haben den Kampf nicht angenommen, das hat Mainz getan. Wir waren einfach nicht da", so Bebou selbstkritisch. "Das Spiel heute muss man schnell abhaken, so geht es nicht."

Beeindruckende Punkteausbeute der Mainzer

Die Mainzer sind in der Rückrunde beeindruckend stark. War man in der Hinrunde mit sieben Zählern noch gleichauf mit dem FC Schalke 04, punktet die Mannschaft in der Rückserie unter Svensson besser als Spitzenteams wie Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen.

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Die Gäste aus Rheinhessen starteten auch zur ungewohnten Anstoßzeit am Sonntagmittag so, wie man sie in den vergangenen Wochen erlebt hat: engagiert und energisch. Glatzel störte Bayern-Leihgabe Chris Richards entscheidend und nutzte nach 28 Sekunden direkt die erste Chance zur Führung.

Es war das zweitschnellste Tor der laufenden Bundesliga-Saison und der drittschnellste Treffer in der Mainzer Liga-Historie. Direkt im Anschluss hätte Glatzel (3.) gleich erhöhen können, doch Keeper Oliver Baumann verhinderte das frühe 0:2.

Nicht die Pleitenserie sei Grund für den Tabellenstand, sondern das schwache Abschneiden gegen kleinere Klubs, sagt Christoph Kramer. Da seien elf bis 13 Punkte verloren worden.

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Lascher Auftritt der TSG

Die Hoffenheimer, denen die tabellarische Bedeutungslosigkeit droht, lieferten einen laschen Auftritt. Von Andrej Kramaric war wenig zu sehen, gestandene Profis wie Kevin Vogt oder Sebastian Rudy leisteten sich Fehler in der eigenen Hälfte. Baumann verhinderte gegen Jonathan Burkardt (18.) mit einer starken Fußabwehr ein weiteres Gegentor.

Umso überraschender schaffte die Elf von Sebastian Hoeneß den Ausgleich, auch an diesem Tor war Richards beteiligt: Der 20-Jährige spielte von links einen starken Ball in die Schnittstelle auf Bebou, der der Mainzer Abwehr einmal entwischte und mit seinem siebten Saisontreffer für einen eigenen Bundesliga-Bestwert sorgte.

Hoffenheims Freude währte nur kurz

Doch die TSG-Freude währte nur kurz, bis Kohr nach einer einstudierten Eckball-Variante vollkommen freistehend zur erneuten Führung einköpfen konnte. Der Mittelfeldspieler gelang erstmals nach 1289 Tagen wieder ein Bundesliga-Tor.

Auch nach dem Wechsel war nicht zu erkennen, wer der Abstiegskandidat und wer der Europa-League-Teilnehmer ist. Mainz verteidigte die Führung mit großem Einsatz und taktischer Finesse. Hoffenheims Attacken waren fast durchgehend harmlos, die für ein Remis nötige Schlussoffensive blieb aus.

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