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Klubs freuen sich über Rückkehr der Fans

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Fußball-Bundesliga - Klubs freuen sich über Rückkehr der Fans

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Am ersten Spieltag der Fußball-Bundesliga waren in vielen Stadien wieder Zuschauer zugelassen. Die Klubs freuen sich, auch wenn nicht alles optimal lief.

SV Werder Bremen gegen Hertha BSC Berlin
Auch in Bremen waren wieder Zuschauer zugelassen.
Quelle: EPA

"Es ist wunderschön, es fühlt sich wieder nach richtigem Fußball an", sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt vor dem Anpfiff der Partie gegen Hertha BSC bei "Sky". Rund 8.400 Fans saßen gut verteilt auf den Tribünen.

"Wir freuen uns, dass wieder Zuschauer zugelassen sind. Das hat jeder, der den Fußball liebt, in den letzten Monaten vermisst", sagte Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz. Die zugelassenen Fans waren zuvor ausgelost worden und hatten auf ihren Tickets Zeitfenster stehen, an denen sie das Stadion betreten durften.

Zuschauer per Losverfahren bestimmt

In Stuttgart waren beim Spiel gegen den SC Freiburg offiziell 7.123 Zuschauer dabei, in Frankfurt sorgten 6.500 Zuschauer zum Auftakt gegen Arminia Bielefeld mit Gesängen und Klatschen für eine gute Atmosphäre. Die Eintracht hatte wie alle Profiklubs ein Hygienekonzept erstellt, das unter anderem personalisierte Tickets, Maßnahmen für die Anreise und separate Sitzplätze vorsieht.

Samir Arabi, Sport-Geschäftsführer von Aufsteiger Arminia Bielefeld, im Gespräch mit Dunja Hayali - und an der Torwand.

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18 min
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Union Berlin hatte dank der etwas lockereren Corona-Verordnung in Berlin 5.000 Menschen in das rund 22.000 Zuschauer fassende Stadion An der Alten Försterei einlassen dürfen. "Das ist ein Anfang. Es war wichtig, dass wir den Anfang schaffen, da vorsichtig mit umgehen", sagte Union-Präsident Dirk Zingler. Dennoch müssten alle weiter "darauf eingestellt sein, dass sich die Dinge permanent ändern".

Keine Zuschauer in München und Köln

So hatte neben dem FC Bayern kurzfristig auch der 1. FC Köln wieder auf Zuschauer verzichten müssen. Ähnlich wie in München hatte die Stadt wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Infektionen die Erlaubnis für 9.200 Zuschauer wieder gekippt.

"Wir brauchen Planungssicherheit, sonst wird es schwierig", sagte Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle vor der Partie gegen Hoffenheim. Zuvor hatte Wehrle aber betont, der Klub sei bereit, mit einem leeren Stadion seinen Beitrag für sinkende Fallzahlen zu leisten.

SC Freiburg
Beim Derby Stuttgart gegen Freiburg waren etwa 7.000 Zuschauer dabei.
Quelle: AP

Irritationen in München

Für Ärger sorgten am Freitag Bilder aus der Münchner Arena. Dass bei der 8:0-Gala der Münchner die Funktionäre des FC Bayern und auch die des FC Schalke 04 ziemlich dicht und ohne Maske nebeneinander saßen, irritierte so manchen und rief auch die DFL auf den Plan. "Die DFL ist hierzu im direkten Gespräch mit dem FC Bayern", teilte die Liga mit. Bayern-Vorstand Oliver Kahn hatte sich im ZDF auf das korrekte Einhalten bayerischer Verordnungen berufen.

Tribühne FC Bayern
Der Stein des Anstoßes: Bayern-Funktionäre ohne Abstand und Masken.
Quelle: Imago

Kritik kam tags darauf von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU): Die bayerische Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung erlaube zwar vor allem in Gaststätten zehn Personen in einer Gruppe nebeneinander zu sitzen. "Aber laut Verordnung sind bei bundesweiten Sportereignissen grundsätzlich 1,5 Meter Mindestabstand vorgesehen."

Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rügte die Münchner. "Kinder sollen in der Klasse im Unterricht Maske tragen. Die FC Bayern Manager genießen den Fußball und es ist ihnen offenbar völlig egal, dass sie Vorbild für keinen sind. Darauf kann niemand stolz sein", twitterte Lauterbach.

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